Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam-Mittelmark Glindow plant den 700. Geburtstag
Lokales Potsdam-Mittelmark Glindow plant den 700. Geburtstag
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:55 29.11.2016
Edelgard Baatz, Fred Witschel, Brigitte Wilhelm, Friedel Häberer (v.l.) Quelle: Stadt Werder
Anzeige
Glindow

Nicht nur die Stadt Werder, auch Werders größter Ortsteil Glindow feiert im kommenden Jahr seinen 700. Geburtstag. Im Jahr 1317 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt, als der Markgraf Waldemar den Lehniner Mönchen den Glindower See übertragen hatte. Der Ortsname lautete ursprünglich Glina, ein Wort slawischen Ursprungs für Ton oder Lehm.

Die Glindower wollen im kommenden Jahr an ihre facettenreiche Ortsgeschichte erinnern. Unter dem Dach des Ortsbeirats und des Heimatvereins hat sich mit Friedel Häberer, Vera Neumann, Barbara Chzychol, Brigitte Wilhelm, Edelgard Baatz und Fred Witschel ein Redaktionsteam gebildet, das seit Monaten dazu recherchiert.

Vorstellung des Almanachs am 1. April

Bis zum Frühjahr soll ein „Glindower Almanach“ entstehen, sagt Fred Witschel, stellvertretender Ortsvorsteher und Mitglied des Redaktionsteams. „Der Leser soll nicht nur einen Blick in die Geschichte bekommen, sondern sich selbst als Teil dieser Geschichte fühlen“, so Witschel. Als Glindower Urgestein wirkt auch der 85-jährige Friedel Häberer mit. Um die Geschichten von Generation zu Generation weiterzutragen, sei eine Fortschreibung angedacht, ergänzt Brigitte Wilhelm. Der Almanach trägt den Namen „Überliefertes. Verbrieftes. Streiflichter – aus der 700-jährigen Geschichte Glindows“.

Die kalendarischen Daten werden durch Bilder, Anekdoten, Gedichten und Erzählungen ergänzt. Der Almanach soll zur Saisoneröffnung des Heimatmuseums am 1. April 2017 vorgestellt werden. Die Feier des Glindower Jubiläums ist dann im Rahmen des Kirsch- und Ziegelfestes am 1. und 2. Juli 2017 geplant. Bei einem Festumzug werden Glindows Vereine ihre Geschichten erzählen und das Ton- und Kirschen-Theaters soll auftreten. Außerdem wird eine Delegation aus Glindows Partnerstadt Rahden (Nordrhein-Westfalen) erwartet.

Von Luise Fröhlich

Noch ist es nur eine Idee, doch viele Kommunen im Fläming unterstützen die Initiative aus Bad Belzig für eine Taktverdichtung auf der Bahnstrecke des RE 7 zwischen Bad Belzig und Berlin. Der Stadtverordnete Tobias Paul (CDU) trommelt derzeit alle Gremien zwischen Seddin und Wiesenburg zusammen, um gemeinsam für eine bessere Anbindung zu kämpfen.

29.11.2016

Sie schieben ein neues Hilfsangebot an und hoffen, dass sich bald ein Träger findet, der ihre Arbeit hauptamtlich weiterführt: die neuen Koordinatoren für Flüchtlingshilfe in Kloster Lehnin, Ronald Andersen und Lothar Schramm. Sie erhalten auf Initiative von „Miteinander in Kloster Lehnin“ ein Honorar vom Kreis, um Menschen aus Kriegsgebieten intensiv zur Seite zu stehen.

29.11.2016
Brandenburg/Havel Keine Einigung mit Denkmalschutz - Lehniner Kornspeicher bleibt leer

Eine Nachnutzung des leerstehenden Kornspeichers auf dem Lehniner Klostergelände ist in weite Ferne gerückt. Die obersten Denkmalpfleger Brandenburgs konnten sich mit den Sanierungsplänen des Diakonissenhauses nicht anfreunden. Sie befürchteten bei einem Umbau einen zu großen Verlust an historischer Bausubstanz.

29.11.2016
Anzeige