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Glindow plant den 700. Geburtstag

Almanach Glindow plant den 700. Geburtstag

Unter dem Dach des Ortsbeirates und des Heimatmuseums hat sich in Glindow in Redaktionsteam zusammen getan, das den 700. Geburtstag der Ortschaft im kommenden Jahr plant. Anstelle einer normalen Chronik soll ein Almanach entstehen, der jährlich fortgeschrieben werden kann.

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Edelgard Baatz, Fred Witschel, Brigitte Wilhelm, Friedel Häberer (v.l.)

Quelle: Stadt Werder

Glindow. Nicht nur die Stadt Werder, auch Werders größter Ortsteil Glindow feiert im kommenden Jahr seinen 700. Geburtstag. Im Jahr 1317 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt, als der Markgraf Waldemar den Lehniner Mönchen den Glindower See übertragen hatte. Der Ortsname lautete ursprünglich Glina, ein Wort slawischen Ursprungs für Ton oder Lehm.

Die Glindower wollen im kommenden Jahr an ihre facettenreiche Ortsgeschichte erinnern. Unter dem Dach des Ortsbeirats und des Heimatvereins hat sich mit Friedel Häberer, Vera Neumann, Barbara Chzychol, Brigitte Wilhelm, Edelgard Baatz und Fred Witschel ein Redaktionsteam gebildet, das seit Monaten dazu recherchiert.

Vorstellung des Almanachs am 1. April

Bis zum Frühjahr soll ein „Glindower Almanach“ entstehen, sagt Fred Witschel, stellvertretender Ortsvorsteher und Mitglied des Redaktionsteams. „Der Leser soll nicht nur einen Blick in die Geschichte bekommen, sondern sich selbst als Teil dieser Geschichte fühlen“, so Witschel. Als Glindower Urgestein wirkt auch der 85-jährige Friedel Häberer mit. Um die Geschichten von Generation zu Generation weiterzutragen, sei eine Fortschreibung angedacht, ergänzt Brigitte Wilhelm. Der Almanach trägt den Namen „Überliefertes. Verbrieftes. Streiflichter – aus der 700-jährigen Geschichte Glindows“.

Die kalendarischen Daten werden durch Bilder, Anekdoten, Gedichten und Erzählungen ergänzt. Der Almanach soll zur Saisoneröffnung des Heimatmuseums am 1. April 2017 vorgestellt werden. Die Feier des Glindower Jubiläums ist dann im Rahmen des Kirsch- und Ziegelfestes am 1. und 2. Juli 2017 geplant. Bei einem Festumzug werden Glindows Vereine ihre Geschichten erzählen und das Ton- und Kirschen-Theaters soll auftreten. Außerdem wird eine Delegation aus Glindows Partnerstadt Rahden (Nordrhein-Westfalen) erwartet.

Von Luise Fröhlich

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