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Potsdam-Mittelmark Ich treff dann mal die Queen...
Lokales Potsdam-Mittelmark Ich treff dann mal die Queen...
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20:54 10.06.2015
Ingrid Baitz im Jahr 2013 am Tor des Parks in Sandringham, dem privaten Wohnsitz der Royals. Quelle: Foto: Privat
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Glindow

Als Ingrid Baitz aus Glindow dieser Tage ihre Post durchsah und darin einen Brief der Britischen Botschaft in Berlin fand, wusste sie, dass sie nicht geträumt hatte. Wenngleich sich mit der Einladung zur Sommerparty und einem zweistündigen Treffen mit Queen Elisabeth II. ein Traum für die Grundschullehrerin erfüllt. Vor dem Brief hatte ihr die Botschaft bereits telefonisch die Teilnahme bestätigt. Baitz wurde in einem Auswahlverfahren neben einem Berliner Fotografen und zwei Frauen aus Niedersachsen vom britischen Botschafter Sir Simon McDonald persönlich unter rund 1200 Kandidaten ausgesucht.

Die britische Monarchin und ihr Mann Prinz Philip (93) sind von 23. bis 26. Juni in Deutschland.

Kollegen und Freunde haben Baitz für das Treffen empfohlen

Auf Facebook hatte McDonald Menschen gesucht, die sich mit dem britischen Königshaus besonders verbunden fühlen. Von dem Aufruf hatte Ingrid Baitz in einem Beitrag in der MAZ über die Queen gelesen. Da sie selbst nicht bei Facebook ist, sah sie sich den Aufruf bei einem Nachbarn an. Viele ehemalige und derzeitige Kollegen, Schüler der Grundschule in Glindow und ihrer Englischkurse, die Baitz nun seit 20 Jahren in ihrem Privathaus gibt, und ein Reiseveranstalter, mit dem die Lehrerin mit ihren Kursteilnehmern einmal im Jahr nach Großbritannien reist, hatten die Glindowerin empfohlen. Eine Kollegin schrieb sogar noch extra einen Brief an den Botschafter.

„Ich habe mir schon überlegt, was mich die Queen fragen könnte, und will mir ein paar kleine Texte zurechtlegen“, sagt Baitz. Der Brief der Botschaft enthielt auch Instruktionen, die sie beachten sollte. Der Hofknicks mit leicht gesenktem Kopf sitzt schon. Erst wenn die Queen ihr die Hand reicht, darf sie den Gruß erwidern. Elisabeth II. führt das Wort. Man spricht sie nur an, wenn man zuvor etwas gefragt worden ist. Beim ersten Mal heißt es dann „Your Majesty“, später reicht ein kurzes „Ma’am“. Prinz Philip ist ein „Your Royal Highness“ gewöhnt, bevor man zum entspannteren „Sir“ übergehen kann. Gespräche über die königliche Familie sind tabu.

Keine Kleiderordnung für Treffen mit der Queen

Schon nach ihrer ersten Englisch-Stunde 1967 an der ehemaligen Polytechnischen Oberschule (POS) Glindow entdeckte Ingrid Baitz ihre Liebe zu Großbritannien und dem Königshaus. 1980 erteilte sie erstmals einer siebten Klasse nur mit ihrem Schulwissen Englisch-Unterricht. Da nach der Wende Englisch-Lehrer im Osten dringend gesucht wurden, hängte Ingrid Baitz noch ein dreijähriges Lehramtsstudium dran.

Eine Kleiderordnung hat die Botschaft nicht vorgegeben. „Ich will mir ein schönes Sommerkleid und einen Hut kaufen“, hat die Glindowerin für sich entschieden.

Von Heinz Helwig

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