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Potsdam-Mittelmark Glück im Unglück – Brummi-Crash auf der A9
Lokales Potsdam-Mittelmark Glück im Unglück – Brummi-Crash auf der A9
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18:34 22.08.2016
Unfall am Stauende: am Montagmorgen krachten auf der A9 bei Klein Marzehns insgesamt drei LKW ineinander Quelle: FFW Niemeck
Klein Marzehns

Riesiges Glück im Unglück hatte der Fahrer eines Sattelzuges, der am Montagmorgen einen Unfall mit drei LKW verursachte: An einem Stauende zwischen Klein Marzehns und Köselitz krachte der Mann auf einen vor ihm im Stau stehenden LKW und schob diesen auf einen dritten Lastwagen.

Der Fahrer des letzten Wagens wurde dabei im Führerhaus eingeklemmt. Die aus Dahnsdorf, Niemegk und Mörz angerückten Feuerwehren brauchten eine Stunde, um den Mann aus vollkommen zerstörten Führerhaus zu befreien. Er wurde per Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. „Der Fahrer ist nur leicht verletzt“, sagte ein Sprecher der zuständigen Autobahnpolizei, „er hatte offenbar großes Glück.“

„Der Fahrer hatte offenbar großes Glück“, so ein Polizeisprecher Quelle: FFW Niemegk

Die Fahrer der anderen beiden Lkws blieben unverletzt, einer konnte seine Fahrt fortsetzen. Die beiden anderen LKW mussten abgeschleppt werden – was wiederum zu weiteren Staus führte. Zum einen dauerte die Beräumung der Unfallstelle sowie die Entfernung sämtlicher Öl- und sonstiger Spuren bis in den frühen Abend, zum anderen verzögerte sich die Bergung eines der LKW.

„Die Zugmaschine des unfallverursachenden Fahrzeugs ist dermaßen schwer beschädigt, dass sie durch einen Tieflader abtransportiert werden muss“, hieß es dazu von der Polizei. Der Tieflader stand seinerseits im Stau, der durch den Unfall verursacht worden war.

Zunächst war die Autobahn in Richtung Leipzig voll gesperrt worden, am Nachmittag dann rollte der Verkehr zumindest einspurig an der Unfallstelle vorbei. Erst am Abend soll die Sperrung aufgehoben werden, bis dahin sei noch mit Stau zu rechnen. Den an Fahrzeugen und Fahrbahn entstandenen Schaden konnte die Polizei noch nicht beziffern, ein Sprecher geht jedoch von einem „erheblichen Schaden“ aus.

Von Saskia Kirf

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