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Potsdam-Mittelmark Gömnigker Drillingsbau eingeweiht
Lokales Potsdam-Mittelmark Gömnigker Drillingsbau eingeweiht
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17:39 01.05.2016
Zur Einweihung des Gerätehauses in Brück-Gömnigk wurden ein Baum gepflanzt und die erste Kinderwehr des Ortes vorgestellt. Quelle: Thomas Wachs
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Brück

Das schmucke neue Gerätehaus im Brücker Stadtteil Gömnigk beflügelt offenbar die Arbeit der freiwilligen Feuerwehr im Ort. Denn zur feierlichen Eröffnung des Neubaus in der Dorfmitte präsentierten die Kameraden am Freitagabend stolz auch ihre frisch gegründete Nachwuchstruppe. Acht Jungen und Mädchen gehören der neuen Kinder- und Jugendwehr an. Sie wird betreut von Caroline Hoffmann und Steffen Meier. Dafür gab es in der voll besetzten Fahrzeughalle und dem Festzelt Applaus von den zahlreichen geladenen Gästen der Einweihungsfeier.

Die acht Aktiven der neuen Kinderwehr in Brück-Gömnigk werden betreut von Caroline Hoffmann und Steffen Meier (re.). Quelle: Thomas Wachs

Das Gerätehaus war binnen 716 tagen seit Mai 2014 errichtet worden. Mehr als 400 000 Euro investierte das für den Brandschutz zuständige Amt Brück in das neben Linthe und Cammer nunmehr dritte Gebäude des lediglich in Details abgewandelten Typs im Amtsgebiet. „Am Ende war es finanziell mehr als eine Punktlandung“, sagte Christian Großmann, der Brücker Amtsdirektor. Statt der geplanten 425 000 Euro liegt die Schlussrechnung nun bei 413 000 Euro. „Zwischenzeitlich freilich hatten wir schon Panik um die Kosten“, bekennt der Amtschef. Verschiebungen bei den Ausgaben innerhalb der Gewerke hatten dann jedoch den Finanzplan gerettet. „Das Geld ist hier gut investiert“, glaubt Karl-Heinz Borgmann, der Brücker Bürgermeister und Vorsitzende des Amtsausschusses. Nächste Projekt des Amtes ist nun das neue Domizil für die Wehr im Linther Ortsteil Deutsch Bork. Dort ist nun die mühsame Standortsuche beendet. Dabei sollte der Bau ursprünglich schon parallel mit dem in Brück-Gömnigk wachsen.

Drückende Enge ist nun Vergangenheit

Der Neubau dort verfügt jetzt erstmal über einen Schulungsraum mit Küche, Sanitärräume und Umkleiden sowie eine Fahrzeughalle für den Ford-Transit TSF. Er war als Sonderanfertigung eigens für die alte Feuerwehrgarage eingekürzt worden. Dennoch herrschte dort drückende Enge. „Zuerst musste immer der Einsatzwagen herausgefahren werden, bevor die Kameraden sich umziehen konnten“, erinnert sich Marcus Lichtler, der stellvertretende Ortswehrführer. Dieses seit 1958 betriebene Domizil hat nun ausgedient.

INTERVIEW

Marcus Lichtler Quelle: Thomas Wachs

Marcus Lichtler ist stellvertretender Ortswehrführer der Feuerwehr im Brücker Stadtteil Gömnigk.

Herr Lichtler, was bedeutet der Neubau des Gerätehauses für ihre Wehr?

Marcus Lichtler: Es sind völlig neue Verhältnisse. In der alten Garage hatten wir nicht mal ein Waschbecken. Entsprechend fehlten auch Möglichkeiten für die Nachwuchsarbeit.

Warum ist diese so wichtig?

Lichtler: Viele unserer Kameraden sind zwischen 30 und 40 Jahre alt, nur zwei sind 18. Nachwuchs ist also langfristig nötig.

Wie stark ist Ihre Wehr?

Lichtler: Wir sind 25 aktive Feuerwehrleute, darunter zwei Frauen. In der Alters- und Ehrenabteilung sind 40 Kameraden. Pro Jahr absolvieren wir rund 15 Einsätze.

Von Thomas Wachs

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