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Potsdam-Mittelmark Verdiente Ehrenamtler: Auszeichnungen für Feuerwehrleute
Lokales Potsdam-Mittelmark Verdiente Ehrenamtler: Auszeichnungen für Feuerwehrleute
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16:38 19.11.2018
Kameradschaftlich auf einem Bild vereint: alle ausgezeichneten und beförderten Feuerwehrleute. Quelle: Christine Lummert
Götz

Im letzten Jahr stand Kristian Titsch, der Gemeindewehrführer von Groß Kreutz (Havel), noch allein vor den versammelten Kameraden der Ortswehren, um bei der jährlichen Auszeichnungs- und Beförderungsveranstaltung im Götzer Handwerkerzentrum verdiente Feuerwehrleute zu ehren. Inzwischen hat er Verstärkung bekommen. Mit David Grenz-Amelung aus Götz und Steffen Bleich aus Jeserig haben sich zwei verdiente Kameraden gefunden, die Titsch als Stellvertreter in der Gemeindewehrführung unterstützen. Dafür wurden die beiden engagierten Kameraden, die bereits seit dem 1. Juli offiziell im Amt sind, jetzt in den Rang eines ersten Hauptbrandmeisters befördert.

Jedes Jahr laden Verwaltung und Gemeindewehrführung von Groß Kreutz (Havel) zu einer großen Auszeichnungs- und Beförderungsveranstaltung in Götzer Handwerkerzentrum ein.

Insgesamt wurde 22 weiteren Kameraden eine neuer Dienstgrad verliehen, die Hälfte davon haben mit der Beförderung zum Feuerwehrmann den ersten Schritt auf die ehrenamtliche Karriereleiter gemacht. Schon länger dabei sind Michael Roß aus Deetz, Pierre Bergmann aus Schenkenberg sowie Florian Fürst und Torsten Till aus Schmergow, die zum Ersten Hauptlöschmeister befördert wurden.

Neben den neuen Dienstgraden wurden Medaillen für Treue Dienste vergeben. Persönlich in Empfang nahmen diese Auszeichnungen Jürgen Wolter aus Deetz für 20 Jahre Feuerwehrarbeit, der Gemeindewehrführer Kristian Titsch aus der Ortswehr Groß Kreutz für 30 Jahre im Einsatz sowie Ilona Rohm aus Schenkenberg, der für 40 Jahre treue Dienste die Medaille in Gold verliehen wurde.

Kristian Titsch zog eine weitgehend positive Bilanz unter das Jahr, in dem die Ortswehren der Gemeinde Groß Kreutz (Havel) zu bisher 95 Einsätzen ausrücken mussten. „Negativ herauszuheben ist allerdings ein Einsatz im März, zu dem wir nach Götz zum Brand eines Carports ausrücken mussten.“ Das Übergreifen der Flammen auf Wohngebäude konnte durch den engagierten Einsatz der Kameraden verhindert werden. „Allerdings wurden wir dort von einigen Anwohnern massiv bei unserer Arbeit beschimpft, was ich in unserer ländlichen Region nicht für möglich gehalten hätte“, sagte Titsch.

Weitaus positiver verlief der größte Einsatz des Jahres. „Als Anfang August alle Ortswehren der Gemeinde über vier Tage beim Waldbrand am Götzer Berg gefordert waren, kam viel Dank von den Einwohnern zurück und der Bürgermeister hat selbst für die Kameraden Stullen geschmiert und Kaffee gekocht“, erinnerte sich Titsch. Trotzdem sei der Brand, der sich über zwei Hektar erstreckte, natürlich eine enorme Herausforderung gewesen. Die schwierige Topografie und die hochsommerlichen Temperaturen haben die Löscharbeiten enorm erschwert, zumal die Kameraden zur Brandeindämmung unter anderem in Handarbeit mit Spaten und Schippen einen halben Meter tiefen Graben ausheben mussten.

Die Gelegenheit den Kameraden für ihren Einsatz Dank zu sagen, nutzten auch Bürgermeister Reth Kalsow und Franz Herbert Schäfer, der Vorsitzende der Gemeindevertretung Groß Kreutz (Havel).

Von Christine Lummert

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