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Golzow: Obere Etage bleibt gesperrt

Genügend Raum in kleiner Grundschule Golzow: Obere Etage bleibt gesperrt

Mehr als 400.000 Euro hat die Gemeinde Golzow in der Erhalt der Kleinen Grundschule investiert. Vizebürgermeister Peter Schmieder hofft, dass der Standort damit auch attraktiv ist für die Familien der Lernanfänger aus der Nachbargemeinde Planebruch. Sie werden bislang in Brück eingeschult, können neuerdings aber wählen.

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Peter Schmieder, Vizebürgermeister in Golzow.

Quelle: Andreas Koska

Golzow. Die Gemeinde Golzow will die Friedrich-Eberhard-von-Rochow-Grundschule im Ort behalten und hofft auf Zuwachs. Wie die Bemühungen aussehen, darüber gibt der stellvertretende Bürgermeister Peter Schmieder Auskunft.


MAZ:
Nach jüngst beschlossener Änderung der Schulbezirksregelung im Amt Brück können Familien aus der Gemeinde Planebruch künftig wählen, ob sie die Grundschule in Brück oder Golzow besuchen. Was macht jene in Golzow attraktiv?

Peter Schmieder: Ein engagiertes Kollegium, Eltern die mitarbeiten und vor allem die kleinen Klassen. Der Unterricht mit maximal 22 Schülern ist wesentlich entspannter und effektiver als in großen Klassen.

Im Augenblick besuchen 97 Jungen und Mädchen die Bildungsstätte. Reicht das, um die Existenz der Schule abzusichern?

Schmieder: Auf jeden Fall. Im kommenden Jahr wird sie laut bisheriger Berechnung voraussichtlich mehr als 100 Schüler zählen. Seit Jahren ist die Zahl auf diesem Niveau stabil. Falls sich nun Mütter und Väter der Lernanfänger aus Planebruch für unseren Standort entscheiden sollten, erst recht. Es gibt wesentlich kleinere Grundschulen in der Umgebung. Als so genannte „Kleine Grundschule“ gilt der Standort also als gesichert.

Was hat die Gemeinde Golzow bisher für die Schule getan?

Schmieder: Wir haben in den vergangenen beiden Jahren rund 400 000 Euro in das Gebäude investiert. Die Sanitärräume und der Eingangsbereich sind saniert, ein Kreativraum eingerichtet und die Brandschutzauflagen im Inneren erfüllt worden.

Aber nicht überall...

Schmieder : Ja, das stimmt. Deshalb ist die oberste Etage derzeit gesperrt. Wir könnten die Räume vor allem für den Hort gebrauchen, der von 65 Kindern besucht wird. Allerdings müsste dafür erst noch ein zweiter Rettungsweg entstehen. Das können wir nicht stemmen. Der finanzielle Aufwand ist leider zu hoch.

Wie sieht es im kommenden Jahr aus?

Schmieder: Wir wollen die Turnhalle, dort vor allem die Umkleide und die Sanitärräume, sanieren. Außerdem haben wir uns vorgenommen, jedes Jahr bis zu zwei Klassenräume herzurichten. Denn wir wissen: Je attraktiver die Schule, umso größer die Wahrscheinlichkeit, dass sie erhalten bleibt. Dank des Engagements des Fördervereins, welcher unter anderem von der Gemeinsinn-Golzow-Stiftung unterstützt wird, konnte die Außenanlage aufgewertet und eine Kinderküche eingerichtet werden. Dort wird von Schülern für Schüler die Vesper vorbereitet und serviert.

Wie wollen Sie die Eltern aus Cammer und Umgebung überzeugen?

Schmieder : Sie sind eingeladen, sich jederzeit umfassend vor Ort zu informieren. Am 24. Februar findet ein „Tag der offenen Tür“ statt.

Von Andreas Koska

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