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Groß Kreutz Zuschuss für den Feuerwehr-Neubau
Lokales Potsdam-Mittelmark Groß Kreutz Zuschuss für den Feuerwehr-Neubau
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10:20 29.10.2018
Krielower Feuerwehr nahm den Scheck entgegen. Quelle: Fröhlich
Krielow

Mit knapp 377 000 Euro unterstützt das Land die Gemeinde Groß Kreutz (Havel) beim Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses im Ortsteil Krielow. Die Staatssekretärin des Innenministeriums, Katrin Lange (SPD), überreichte Ortswehrführer Christian Barm am Freitag den symbolischen Scheck. Das Geld stammt aus dem Kommunalen Infrastrukturprogramm, mit dem unter anderem auch der Neubau der Plessower Wehr gefördert wird (MAZ berichtete). In Krielow hat die Feuerwehr einen ähnlichen Stellenwert wie in Plessow: Krielow ist der am dünnsten besiedelte Ortsteil in der Gemeinde Groß Kreutz (Havel) mit rund 350 Einwohnern, hat aber eine der stärksten Wehren. Sie zählt 27 aktive Mitglieder und acht Jugendliche.

Staatssekretärin Katrin Lange mit Ortswehrführer Christian Barm. Quelle: Luise Fröhlich

„Wir sind mit diesen Fördermitteln sehr glücklich“, sagte Gemeindewehrführer Kristian Titsch. Grundlage dafür waren die Gefahren- und Risikoabwehranalysen in den Kommunen, die die Feuerwehr aus eigenen Reihen angestoßen haben. Daraus entstand ein Bedarfsplan, in dem beispielsweise genau aufgeschlüsselt ist, wie viele Autos der jeweiligen Feuerwehr zur Verfügung stehen sollten. Aus dem Plan für Krielow resultierte, dass ein größeres Gerätehaus nötig ist. Künftig braucht dies etwa nicht mehr nur einen, sondern zwei Stellplätze. Denn die Gemeinde will zwei neue Feuerwehrautos für die Krielower Wehr anschaffen.

Der Neubau kostet insgesamt rund 670 000 Euro, erklärte Bürgermeister Reth Kalsow (CDU). Bevor er errichtet werden kann, wird der Altbau, eine ehemalige Obstannahmestelle aus dem Jahr 1950 in der Lilienthalstraße, abgerissen. Ein An- oder Umbau habe sich als unwirtschaftlich erwiesen, so Reth Kalsow. Wenn sich zeitnah eine passende Baufirma findet, könnte die neue Wache Ende nächsten Jahres eingeweiht werden. Übergangsweise kommt das Feuerwehrauto in einer Scheune im Ort unter. Auch für die Kleidung gibt es ein Provisorium, wie Christian Barm sagte. Das neue Gerätehaus wird zweigeschossig sein.

Von Luise Fröhlich

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