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Große Freude bei den Kleinen

Bad Belzig Große Freude bei den Kleinen

In der Tagesstätte „Tausendfüßler“ in Bad Belzig ist diese Woche ein Kinderfest gefeiert worden. Anlass war freilich der 25. Geburtstag der städtischen Wohnungsgesellschaft. Deren Mitarbeiter stürzten sich nicht nur ins Getümmel, sondern brachten selbst noch reichlich Geschenke mit.

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Mitten im Getümmel: Die Bewog-Mitarbeiter und die Kita-Kinder haben viel Spaß beim Kinderfest in der Tagesstätte „Tausendfüßler“.

Quelle: René Gaffron

Bad Belzig. Die Feste muss man feiern, wie sie fallen. Deshalb gab es in dieser Woche schon buntes Treiben in der Kita „Tausendfüßler“ in Bad Belzig. Anlass war der 25. Geburtstag der Belziger Wohnungsgesellschaft (Bewog). Das städtische Unternehmen ist aus der kommunalen Wohnungsverwaltung hervorgegangen 1231 Wohnungen, hauptsächlich in der Kurparksiedlung und im Klinkengrund werden von ihr vermietet. In der Erich-Weinert-Straße 21 hat das Unternehmen mit seinen 13 Mitarbeitern seit 2008 seinen Sitz. Die Kindereinrichtung ist der Nachbar gegenüber.

„Die Freude wollten wir gern mit dem Nachwuchs teilen“, sagt Udo Kunze. Er ist seit 2004 der Geschäftsführer der Bewog, die gerade nicht aus dem Vollen schöpfen kann. Aber an Buddelkastenspielzeug, Bällen, Rutschautos und Fingermalfarben hatten die Kleinen ja allemal schon große Freude. Nicht ganz unerwartet. Denn Bewog-Mitarbeiterin Linda Kerstin, deren Sohn Anton den Kindergarten besucht, hatte mit den Erziehern vorab die richtige Auswahl getroffen.

Immerhin: Die „Kiko“ ist älter als die Bewog. Der DDR-Typenbau für die Kombination von Kindergarten und -krippe ist 1979 eröffnet worden. Weit über 200 Jungen und Mädchen im Alter von 1 bis 6 Jahren werden von einem 30-köpfigen Kollektiv, samt Wirtschaftskraft und Hausmeister, betreut. „Ein großer Teil der Steppkes wohnt in der Umgebung – da gibt es naheliegende Beziehungen“, so die Bewog. Mitunter kennt die bereits langjährige Chefin Beate Kettler die heutigen Mütter und Väter schon aus der Zeit, als sie noch im Vorschulalter waren.

Unter dem Motto „Es ist normal, verschieden zu sein“ vrefolgt die Kita ein inklusives und integratives Konzept. Die Kommune hat sich – nicht zuletzt ob des neuen Förderprogramms „Soziale Stadt“ – vorgenommen, das Gebäude in nächster Zeit erheblich zu sanieren.

Von der nahenden Herausforderung ein wenig ablenkend erklärte Herbert Grüneberg als Bewog-Aufsichtsratschef. „Ich bin dafür zuständig, dass die Sonne heute hier scheint.“ Derweil die Angestellten sich bei Musik und Tanz sowie unter dem neuen Schwungtuch mit ins Getümmel stürzten.

Von René Gaffron

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