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Potsdam-Mittelmark Grüner Saft nach der Blutspende
Lokales Potsdam-Mittelmark Grüner Saft nach der Blutspende
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00:17 22.03.2017
Melanie Bokowski vom DRK-Blutspendedienst Nord-Ost serviert den Niemegker Dauerspendern Ingo Steiling (li.) und Holger Stoye Vitamindrinks zur Stärkung. Quelle: Thomas Wachs
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Niemegk

Mit einem Vitamin-Kick von der Smoothie-Bar will der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost vor allem Erstspender zur Blutabgabe locken. Mit seiner Fit-in-den-Frühling-Tour machte das Team am Sonnabendvormittag nun auch Station in Niemegk. Dieser war einer von zwölf speziellen Spendeterminen innerhalb von acht Wochen in den Ländern Berlin, Brandenburg, Hamburg, Schleswig-Holstein und Sachsen, bei dem alle Spender beim Imbiss an einer Smoothie-Bar frisch gepresste Vitamine tanken und einen Smoothie-Zubereiter gewinnen können.

Bürgermeister als Schirmherr

In der Schulküche zu Niemegk, wo Bürgermeister Joachim Linthe (SPD) „auf Anfrage des DRK gerne die Schirmherrschaft der besonderen Aktion“ übernommen hatte, kam die Überraschung bei langjährigen Spendern gut an. „Das ist mal etwas anderes und besser als die Imbiss-Tüten bisher“, sagt Ingo Steiling. Der 43-Jährige hat seit 2006 fast jeden Termin in Niemegk genutzt, um insgesamt 33 Mal Blut zu spenden. „Ich fühle mich fit dadurch und bekomme immer noch einen Gesundheitscheck“, sagt der Dauerspender. Auch Holger Stoye (53) ist regelmäßig dabei. Um die 45 Spenden mit jeweils gut einem halben Liter Blut hat er in den Jahren seit der Wende abgegeben.

Vor Weihnachten war Andrang besonders groß

Melanie Bokowski, Referentin des DRK-Blutspendedienstes, lobt die „nun deutlich besseren Bedingungen hier in der Schulküche, die wir zum zweiten Mal nutzen dürfen“. Statt Imbiss-Tüten in der bisherigen Turnhalle gibt es nun frische Brötchen, leckeren Kuchen und zumindest am Sonnabend Vitamindrinks, die vom Catering-Unternehmen Boss zubereitet werden, das die Schulküche betreibt.

Zu den Terminen in Niemegk kommen im Schnitt 45 bis 50 Spender. „Kurz vor Weihnachten waren es auch mal 77“, erzählt Melanie Bokowski. Zu Termin am Sonnabend waren drei Erstspender dabei. „Die Gewinnung von Neuspendern ist für die kontinuierliche Sicherstellung der Patientenversorgung mit Blutpräparaten von besonderer Bedeutung“, sagt Melanie Bokowski.

Denn pro Werktag benötigt der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost rund 1900 Spenden, davon allein in Berlin und Brandenburg 650, um die Versorgung zu gewährleisten.

Von Thomas Wachs

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