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Grünes Licht für neuen Spielplatz

Caputh Grünes Licht für neuen Spielplatz

Nachdem sich Caputher Eltern im März beim Ortsbeirat über fehlende Spielmöglichkeiten für Kinder beschwert haben, ist einiges ins Rollen gekommen. Eine Arbeitsgruppe gründete sich, Angebote wurden eingeholt und nach Finanzierungsmöglichkeiten gesucht. Ein neuer Spielplatz hinter dem Bürgerhaus steht nun kurz vor dem Beschluss.

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Der Platz hinter dem Bürgerhaus könnte bald belebter aussehen.


Quelle: Luise Fröhlich

Caputh. Der neue Spielplatz hinter dem Bürgerhaus in Caputh ist schon fast beschlossene Sache. Nachdem der Bauausschuss und der Sozialausschuss der Gemeinde Schwielowsee ein positives Votum abgegeben haben, sprach sich auch der Finanzausschuss bei der jüngsten Sitzung einstimmig dafür aus. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 42 000 Euro. 11 700 Euro Preisgeld für die Auszeichnung als „Familienfreundliche Gemeinde“ können hinzugeschossen werden, so dass etwa 30 000 Euro übrig bleiben. Erst im März hatten Eltern im Caputher Ortsbeirat angeregt, die Spielplatzsituation für die vielen Kinder im Ortsteil zu verbessern. Ob der Spielplatz mit drei verschiedenen Anlagen gebaut werden soll, entscheiden letztlich die Gemeindevertreter bei ihrer nächsten Sitzung am 28. Juni.

Die SPD-Fraktion regte im Finanzausschuss an, zusätzliche Gelder über das Förderprogramm des Landes Brandenburg für den Bau oder die Sanierung von Spielplätzen zu beantragen. Über dieses Programm hatte das Bildungsministerium in der vergangenen Woche informiert. Ämter und amtsfreie Gemeinden unter 15 000 Einwohner können bis Ende September einen Antrag stellen. Der Höchstbetrag liegt pro Kommune bei 5000 Euro. Damit könnte beispielsweise die Kletterhöhle bezahlt werden, auf die sich die politischen Gremien unter anderem geeinigt hatten. Laut Fachbereichsleiterin für Finanzen in der Gemeinde, Ute Lietz, spreche nichts dagegen, einen Antrag zu stellen. Sollte dies jedoch einen vorzeitigen Baubeginn verhindern, solle man davon absehen. „Wir wollen uns den Weg natürlich nicht selbst verbauen“, sagte auch Bürgermeisterin Kerstin Hoppe (CDU). Sie sprach von einem voraussichtlichen Baubeginn im Oktober. Alle Spielgeräte seien auch mit dem Familienzentrum im Bürgerhaus abgestimmt. „Dass es so schnell geht, finde ich schön. Wenn es in diesem Jahr was wird, ist es ein Riesenerfolg“, sagte Daniel Schiffmann (CDU/FDP/UBS), der in der Arbeitsgruppe mitwirkt, die aus Eltern und Ortsbeiratsmitgliedern besteht.

Von Luise Fröhlich

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