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Grundschule Brück soll Anbau erhalten

Millioneninvestition wider die Raumnot Grundschule Brück soll Anbau erhalten

Voraussichtlich in einem Jahr soll die Raumnot in der Grundschule Brück gelindert sein. Der städtische Sozialausschuss hat jedenfalls empfohlen, eine Million Euro für die Errichtung von Containern zu investieren. Anderenfalls müssten prestigeträchtige Projekte in Frage gestellt werden, lautet die Überlegung beim Schulförderverein.

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Kerstin Schindler, Leitern der Grundschule Brück

Quelle: Andreas Koska

Brück. Spätestens zum übernächsten Schuljahr soll die Grundschule im Planestädtchen erweitert werden. Das hat der städtische Sozialausschuss empfohlen. In einer eigens einberufenen Sondersitzung hat er sich mit der absehbaren Raumnot in der Bildungseinrichtung befasst. Sie sorgt bereits für einige Kontroversen gesorgt

Eine Erweiterung in Containerbauweise wird deshalb jetzt vorgeschlagen. Damit sollen sieben neue Klassen- und Teilungs- sowie zwei Fachräume plus Sanitärtrakt entstehen. Alles in allem sind 800 Quadratmeter zusätzliche Fläche verfügbar. Die Verwaltung rechnet mit Kosten von rund einer Million Euro für den Aufbau. Die jährlichen Betriebskosten werden auf 30.000 Euro beziffert. Ein Massivbau würde hingegen mit rund 2,5 Millionen zu Buche schlagen, hat die Amtsverwaltung Brück errechnet.

Beschwerden von Eltern

Für Kerstin Schindler ist die Containervariante eine durchaus praktikable Lösung für Kollegium und Kinder. „Dort könnten dann die Flexklassen einziehen“, erklärte die Schulleiterin. Weil die Lernanfänger diesmal teilweise in die benachbarte Oberschule umquartiert werden sollen, gibt es Beschwerden von einigen Eltern der betroffenen Abc-Schützen.

Falls die Stadtverordnetenversammlung im Oktober der Empfehlung folgt, kann sofort mit der endgültigen Planung begonnen werden, hieß es. Einzig die Frage, ob die Raumzellen gemietet oder über Mietkauf erworben werden sollen, ist noch nicht entschieden. Michael Klenke (SPD) sprach sich für einen Erwerb aus, da die Module später gewiss noch für alternative Zwecke genutzt werden könnten.

Musikstunden teilweise im Foyer

Am Raumkonzept hegte der Abgeordnete noch Zweifel. „Es ist kein Luxus, sondern nur das was wir brauchen“, betonte hingegen Christiane Schmidt. Bei einem Rundgang durch das Gebäude wurde in der Tat deutlich, dass kaum ein Zimmer den heutzutage vorgeschriebenen Anforderungen entspricht. Jene für den Teilungsunterricht der Flex-Klassen werden mehrfach genutzt, was eigentlich nicht mehr zulässig ist. Fachkabinette sind kaum noch vorhanden. Die Musikstunden finden teilweise im Foyer statt. Die Direktorin unterrichtet nach eigenen Angaben vier Blöcke in der Woche in der Mensa.

„Die Bedingungen lassen einiges zu wünschen übrig“, sagte Torsten Garpow. Dabei verwies er darauf, dass die Schule bei vielen Projekten gar in einer Vorreiterrolle ist, die sie eigentlich von der Ausstattung her nicht erfüllen kann. „Unter Umständen müsste man die Inklusion in Frage stellen, deshalb bitte ich sie nicht wieder Spitz auf Knopf zu rechnen und danach fehlt es wieder an Platz“, sagte der Vorsitzende des lokalen Fördervereins der Schulen und Kindereinrichtungen.

Von Andreas Koska

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