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Grundsteinlegung nach 17 Jahren

Schenkenhorst bekommt nach langem Warten ein neues Feuerwehrdepot Grundsteinlegung nach 17 Jahren

Die freiwillige Feuerwehr Schenkenhorst bekommt endlich ein neues Feuerwehrdepot. Es soll die beengte Wache mitten im Ort ablösen. Um den Neubau haben die Schenkenhorster mehr als 17 Jahre hart gekämpft. Im neuen Haus können endlich die Einsatzfahrzeuge, die im Nachbarort Sputendorf stehen, untergebracht werden.

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Stahnsdorfs Bürgermeister Bernd Albers, Polier Markus Ziehe und Ortswehrführerin Steffi Pietzner (v. r.) legen den Grundstein.

Quelle: Foto: B. G.

Schenkenhorst . Mehr als 17 Jahre haben die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Schenkenhorst auf diesen Augenblick warten müssen: Auf einem Gemeindegrundstück zwischen den Stahnsdorfer Ortsteilen Schenkenhorst und Sputendorf wurde am Donnerstagmorgen der Grundstein für das neue Feuerwehrdepot gelegt. Der Platz hat Symbolcharakter. In den 1990-er Jahren wurde die ehemals eigene Sputendorfer Wehr mit der Schenkenhorster Truppe zusammengelegt. Der neue Standort soll quasi auch die Verbundenheit beider Orte bei der Gefahrenabwehr demonstrieren.

Das Wichtigste für die 15 Feuerwehrleute jedoch ist, dass sie ihre Einsatzfahrzeuge – das neue Löschgruppenfahrzeug, dass die Schenkenhorster im vorigen Jahr gegen das alte Tragkraftspritzenauto austauschen konnten, der Mannschaftstransportwagen und die W-50-Traditionsfeuerwehr – jetzt endlich zusammen unter einem Dach unterbringen können. Weil die alte Wache in der Nudower Straße in Schenkenhorst zu klein ist, steht das Löschfahrzeug derzeit im benachbarten Sputendorf auf dem Gutshof. Auch die räumliche Enge hat bald ein Ende. Bei Schulungen müssen die Kameraden dann nicht mehr das kleinste ihrer Autos erst ins Freie bringen, um in der zugigen Fahrzeughalle die Kurse abhalten zu können. Im neuen Haus steht ihnen ein Schulungsraum zur Verfügung. Außerdem kann die Wehr im Erdgeschoss eine kleine Werkstatt einrichten, und Ortswehrführerin Steffi Pietzner (aus Sputendorf!) hat ihr eigenes Büro. Die Jugendfeuerwehr wird im Obergeschoss des zweistöckigen Neubaus ihren separaten Bereich haben.

Rund 1,3 Millionen Euro sind bislang für die neue Feuerwache in Schenkenhorst eingeplant. Nachdem die Stahnsdorfer Gemeindevertreter im April des vergangenen Jahres die Ausgabe bewilligt hatten und die Baugenehmigung für den Neubau Ende April dieses Jahres vorlag, hatten die Bauleute einer Jüterboger Firma eine Woche später mit den Arbeiten begonnen. Derzeit sind die Maurer und die Stahlbetonbauer auf der Baustelle zugange. Im Juli soll der Dachstuhl des Gebäudes fertig sein.

Wenn nichts dazwischenkommt, kann die Gemeinde Stahnsdorf den Schenkenhorstern am Jahresende mit der Übergabe der neuen Wache ein besonderes Weihnachtsgeschenk machen.

Von Heinz Helwig

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