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Gruselnacht mit Galgen und Humor

Damsdorf Gruselnacht mit Galgen und Humor

In der Nacht vor Halloween kehrt das Grauen ins Damsdorfer Fenn zurück. Verängstigte Dorfbewohner bewaffnen sich mit Fackeln und Mistgabeln und folgen den Mönchen der Inquisition hinaus in die dunkle Nacht. Hexen treiben im Wald ihr Unwesen und trachten den braven Bürgern mit Zaubersprüchen und giftigen Tränken nach dem Leben.

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13 Besuchergruppen waren auf dem Gruselweg ums Damsdorfer Fenn unterwegs.
 

Quelle: Christine Lummert

Damsdorf.  In der Nacht vor Halloween kehrt das Grauen ins Damsdorfer Fenn zurück. Verängstigte Dorfbewohner bewaffnen sich mit Fackeln und Mistgabeln und folgen den Mönchen der Inquisition hinaus in die dunkle Nacht. Hexen treiben im Wald ihr Unwesen und trachten den braven Bürgern mit Zaubersprüchen und giftigen Tränken nach dem Leben.

Schön schaurig mit gelegentlichen Gänsehautausbrüchen, so ist die traditionelle Halloweenwanderung in Damsdorf schon über viele Jahre. Die elfte Auflage des Gruselspektakels, das dank der Schnapszahl von den Veranstaltern zum großen Jubiläum ausgerufen wurde, sollte aber für noch mehr Angstschreie und Zähneklappern sorgen als sonst.

Angesichts der Begeisterung der zahlreichen Besucher, die in 13 Gruppen auf dem Gruselweg rund um das Fenn unterwegs waren, haben die Organisatoren rund um den Damsdorfer Feuerwehrverein wohl alles richtig gemacht.

In diesem Jahr waren die Vorbereitungen noch intensiver. Der Damsdorfer Johannes Wegner hat zum ersten Mal die Geschichte erdacht, die in kleinen Szenen auf dem Rundweg ums Fenn zur Aufführung kam. „In diesem Jahr waren sogar zwei Proben angesetzt, um den funktionierenden Ablauf zu überprüfen“, sagte Uwe Lüdecke, der Chef des Damsdorfer Feuerwehrvereins.

Lüdecke. Mitglieder des Lehniner Carnevalsvereins, die Pfadfindergruppe, und Damsdorfer, die sich zur Laienschauspielerei berufen fühlten, warfen sich in mittelalterliche Kostüme und malten sich die eine oder andere Warze ins Gesicht, um als Hexen, Mönche, Ritter und Bauernvolk die richtige Stimmung zu erzeugen. Auch mit Effekten wurde nicht gespart. Sogar ein Galgen wurde zusammengezimmert, der am Ende der Hexengeschichte spitze Schreie hervorrief.

Für die richtige Atmosphäre auf dem Rundweg und auf dem Festplatz sorgten wie immer 250 Kürbisse, die zwei Tage vor dem Halloweenfest von zahlreichen Damsdorfern ausgehöhlt und Gruselform geschnitzt wurden. „Für das Gelingen des Festes sorgte wie in jedem Jahr nicht nur der Feuerwehrverein, sondern auch die Aktiven der Wehren aus Damsdorf, Göhlsdorf und Trechwitz“, sagte Lüdecke.

Die Kameraden begleiteten den Lampionumzug für die kleinen Festbesucher, kümmerten sich um das große Halloweenfeuer, standen am Grill und sorgten rund ums Fenn dafür, dass in der Dunkelheit niemand vom rechten Weg abkam. „Auch an den Damsdorfer Angelverein geht ein besonderes Lob, denn sie haben für die Begehbarkeit des Rundweges gesorgt und das Fenn mit Lichtern geschmückt“, sagte Lüdecke.

Von Christine Lummert

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