Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam-Mittelmark Endlich Duschen nach dem Training
Lokales Potsdam-Mittelmark Endlich Duschen nach dem Training
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:35 13.05.2016
Im neuen Vereinsheim sollen die Güterfelder Freizeitsportler endlich angemessene Umkleide- und Sanitärmöglichkeiten erhalten. Quelle: J. Winter
Anzeige
Güterfelde

Die Freizeitsportler der Sportgemeinschaft Güterfelde brauchen dringend neue Sanitär- und Umkleideräume. Die vier gegenwärtig genutzten ausrangierten Bürocontainer und den Sanitärtrakt erhielt der Verein vor mehr als 25 Jahren. Damals hatte die Anlage schon zehn Jahre auf dem Buckel, sagt der stellvertretende Vereinsvorsitzende Uwe Schaer. In Eigeninitiative hatten sich die Sportfreunde seinerzeit die ehemaligen Büros und besonders den Sanitärcontainer für ihre Zwecke renoviert. Seit ungefähr zwei Jahren setzt sich der Vereinsvorstand für neue Räume ein.

Nun stellte der Potsdamer Architekt Jörg Winter unlängst einen ersten Entwurf für einen eingeschossigen Flachbau vor, der die maroden Container ersetzen soll. Das Konzept sieht insgesamt zehn Räume vor, in denen neben den Umkleidemöglichkeiten und Sanitäranlagen einschließlich eines behindertengerechten WCs auch endlich zwei Duschen für die Vereinsmitglieder, die Geräte für den Sport und die Pflege der Sportanlage sowie die Haustechnik untergebracht werden können.

Im Verein trainieren eine Fußball- und eine Handballmannschaft sowie eine Gymnastikgruppe. Im Verein, der ausschließlich Freizeitsport ohne Punktspielbetrieb treibt, würde man gern eine weitere Gymnastikgruppe eröffnen. Doch die Trainingsmöglichkeiten in Güterfelde und Stahnsdorf sind für ihn stark begrenzt, weil die Sportstätten ausgelastet sind. Darum soll ein größerer Raum im neuen Haus als zusätzliche Trainingsstätte und für die Jahreshauptversammlungen sowie weitere Vereinshöhepunkte mehrfach genutzt werden können.

Winter schlägt für das Vereinshaus ein Gebäude in sogenannter Holzständerbauweise auf einer Bodenplatte vor. In der kommenden Woche will der Planer seinen Entwurf mit der Bauaufsicht des Landkreises Potsdam-Mittelmark in Teltow abstimmen. Der Standort des künftigen Eingeschossers liegt im sogenannten Außenbereich und gehört nicht zu den privilegierten Vorhaben, wie beispielsweise Einrichtungen der Land- und Forstwirtschaft oder der öffentlichen Versorgung.

Finanziell hat das Projekt schon eine wichtige Hürde genommen. Die Stahnsdorfer Gemeindevertreter stimmten mit dem Haushalt für dieses Jahr der Investition zu. Mit Eigenleistungen wollen die Vereinsmitglieder helfen, den Kostenrahmen einzuhalten beziehungsweise ihn vielleicht noch zu reduzieren. So könnten sich die Freizeitsportler mit bestimmten Erd- oder Innenarbeiten an ihrem Neubau beteiligen.

Läuft alles gut, will Winter etwa Ende Mai/Anfang Juni den Bauantrag stellen. Wenn die Bodenplatte noch in diesem Jahr gegossen werden könnte, wäre ein Einzug ins neue Vereinsheim im Herbst 2017 durchaus realistisch, sagt er.

Mehr als hundert Jahre Sporttradition

Die SG Güterfelde wurde im Jahre 1910 als Gütergotzer Turnverein vom damaligen Lehrer Paul Schulz gegründet und zählte im Gründungsjahr 20 Mitglieder. Zuvor gab es bereits den Radfahrverein „Adler“ der sich 1906 gründete, später aber wieder auflöste.

Dem Sportverein gehören heute knapp 200 Mitglieder im Alter von sechs bis
85 Jahre an.

Architekt Jörg Winter hat zusammen mit seiner Kollegin Kerstin Schich auch die Filmpark-Kita in Potsdam-Babelsberg entworfen.

Die Baukosten für das neue Vereinsheim werden derzeit auf 180 000 Euro geschätzt. Anfangs waren die Freizeitsportler von einer Summe von annähernd 80 000 Euro ausgegangen.

Als Ehrenvorstand gehört Güterfeldes Ortsvorsteher Dietrich Huckshold („Wir Vier“ der Sportgemeinschaft an. Er hatte mehr als 30 Jahre lang den Verein als Vorsitzender geführt.

Von Heinz Helwig

Eine Mercedes-Fahrerin und ein Radler stießen Donnerstagmittag in Werder zusammen. Gerade hatte die 71-Jährige den Radler überholen wollen, da zeigte dieser plötzlich an, dass er von der Kemnitzer Chaussee nach links in die Straße am Finkenberg abbiegen möchte. Zu spät. Der 17-Jährige zog sich beim seitlichen Aufprall Schnittwunden zu.

13.05.2016

Immer mit Fantasie und meist mit leuchtenden Farben ist der Künstlernachwuchs aus Bad Belzig und Umgebung am Werk. 30 Jungen und Mädchen betreuten vier Kursen der Volkshochschule und zeigen ihre Werke gerade im Zentrum der Stadt. Die Lehrerin ist nicht nur ob der bunten Vielfalt begeistert von ihren jungen Talenten.

13.05.2016

Der Landrat des Landkreises Potsdam Mittellmark, Wolfgang Blasig (SPD), hat ein Disziplinarverfahren gegen Bernd Kreykenbohm (parteilos) eingeleitet, den Bürgermeister der Gemeinde Kloster Lehnin. Auch die Staatsanwaltschaft ist mit dem Vorgang befasst. Es geht um Steuergeld, das sich Kreykenbohm womöglich gegen geltendes Recht verschafft hat.

13.05.2016
Anzeige