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Potsdam-Mittelmark Gut fürs Geschäft – und für die Familie
Lokales Potsdam-Mittelmark Gut fürs Geschäft – und für die Familie
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00:30 25.05.2015
Bäckermeister Holger Schüren und sein Betrieb wurden vom Landkreis mit dem Siegel „Familienfreundlich in PM“ ausgezeichnet. Quelle: Julian Stähle
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Potsdam-Mittelmark

Die Debeka hat den Unternehmerpreis „Familienfreundlich in PM“ gewonnen. Geschäftsstellenleiter Thomas Weidner nahm Urkunde und Pokal bei der Auszeichnung am Donnerstagabend im Plenarsaal des Landratsamtes entgegen. Der Treuenbrietzener hatte sich mit seinen sechs Büros in der Kategorie Nachwuchsgewinnung durchgesetzt. Weitere Preisträger sind „Ihre Kleine Backstube“ in Bergholz-Rehbrücke und das Evangelische Diakonissenhaus Berlin-Teltow-Lehnin.

Wie wichtig dieser Preis dem Landkreis ist, wurde beim Festakt deutlich. Mit musikalischer Umrahmung, Büfett für die Gäste, zahlreichen Rednern, eigens gedruckten Hochglanzbroschüren und kostenlosen Imagefilmen für die Sieger der drei Kategorien lässt sich Potsdam-Mittelmark diese Auszeichnung einiges kosten.

Umso verwunderlicher ist es, dass der Preis bei den Unternehmen auf wenig Resonanz trifft. So haben von allen im Kreis angesiedelten Firmen laut Projektbetreuerin Simone Kühn nur „etwas mehr als zehn“ eine Bewerbung eingereicht. Halb so viel wie im Vorjahr. Immerhin gäbe es eine positive Nachricht: Es sind dieses Mal mehr handwerkliche Betriebe dabei, so Simone Kühn.

Der Preis

Der Unternehmerpreis „Familienfreundlich in PM“ wurde in diesem Jahr zum dritten Mal verliehen.

Der Preis wird in drei Kategorien – Nachwuchsgewinnung, Mitarbeiterbindung und Mitarbeitersicherung – ausgelobt.

Preisträger in der Kategorie „Nachwuchsgewinnung“ ist die Debeka Versicherungen und Bausparen mit Sitz unter anderem in Werder/Havel.

Der Preis in der Kategorie „Mitarbeiterbindung“ geht an „Ihre kleine Backstube“ in Bergholz-Rehbrücke.

In der Kategorie „Mitarbeitersicherung“ hat sich das Evangelische Diakonissenhaus Berlin/Teltow/Lehnin durchgesetzt.

„Die Idee ist gut. Sie muss sich wohl nur noch mehr im Kreis herumsprechen“, sagt Vize-Landrat Christian Stein. Der Kreistagsvorsitzende Werner Große (CDU) blies ins gleiche Horn: „Eine Bewerbung lohnt sich gleich mehrfach für die Unternehmen. Sie erhalten allgemeine Anerkennung, der Kreis macht Werbung für sie und nicht zuletzt zahlt sich das Engagement personalpolitisch aus.“

Das findet auch Thomas Weidner von der Debeka. Seit Jahren sind er und seine 38 Mitarbeiter in sechs Büros in Brandenburg, Falkensee, Werder und Bad Belzig in der Nachwuchsgewinnung engagiert. Ein internes Patensystem, in dem ein erfahrener Außendienstler jeweils einen Azubi betreut, soll die Integration der Lehrlinge in den Betrieb stärken. Nach außen tritt die Debeka bei zahlreichen Schulkooperationen auf. Lohnt sich der ganze Aufwand? „Auf lange Sicht schon“, so Weidner. „Da die Debeka keine Werbung macht, müssen wir auf andere Art auf uns aufmerksam machen. Je mehr uns kennen, desto besser. Versicherungskaufmann gehört nicht unbedingt zu den beliebtesten Berufen bei Jugendlichen. Da müssen wir ordentlich trommeln.“ Die Teilnahme am Wettbewerb habe sich da auf jeden Fall gelohnt. – Die Aufkleber, die vom Sieg künden, sollen gleich an den Schaufenstern landen.

Von Stephan Specht

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