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Potsdam-Mittelmark Gutachten zur Marina erst im Oktober fertig
Lokales Potsdam-Mittelmark Gutachten zur Marina erst im Oktober fertig
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17:10 23.08.2017
Ungewöhnlicher Blick: Die Baustelle für den Teltower Hafen vom Wasser aus gesehen. Quelle: Kobel-Höller
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Teltow

Der Zeit- und Kostenplan für den Bau der Teltower Marina wird eingehalten – so lautet das Zwischenfazit von Projektleiter Dietmar Städter, das er am Dienstagabend in einer außerordentlichen Sitzung des Hafenausschusses vorstellte. „Über das hinausgehend, was jetzt im Haushalt der Stadt vorgesehen ist, werden nach derzeitigem Stand keine Mittel mehr benötigt“, so Städter. Es bleibe also bei den knapp 15 Millionen Euro und bei der geplanten Eröffnung des Hafens im Sommer 2018.

Nicht im Zeitplan ist dagegen nach wie vor der Berliner Sachverständige Rainer Enßlin. Er hat den Auftrag, herauszufinden, wie die Kostensteigerung von fünf auf 15 Millionen Euro für das Hafenprojekt zustande kommen konnte. Sein Bericht sollte bereits vorliegen, wird aber wohl erst nach der Teltower Bürgermeisterwahl Mitte Oktober vorgestellt. Für den Vorsitzenden des Hafenausschusses, Ulrich Witzig (CDU), ist das nicht befriedigend. „Auch wenn ich ein gewisses Verständnis für die komplexe Sachlage habe, die Kostenuntersuchung sollte nun wirklich endlich zu Ende gebracht werden.“

Immerhin geht es auf der Baustelle am Teltowkanal voran. Für die Freianlagen, den Steg und die Brücke über den Hafeneingang laufen die Planungen und sind bereits zum Teil abgeschlossen. Ausschreibungen und Bauvergaben werden laut Projektleiter Städter vorbereitet. Inzwischen sei das „81. Haufwerk geborgen und entsorgt worden“, so Städter. Will heißen: Der Bodenaushub für das Hafenbecken läuft und laut Städter habe die Kontaminierung der ausgegrabenen Erde wie prognostiziert „stark abgenommen“. Der Durchstich vom Hafenbecken zum Teltowkanal lasse nicht mehr lange auf sich warten, so Städter. Denn für den Einsatz des Nassbaggers, der am 28. August eintreffe, benötige man einen Wasserpegel im Hafenbecken, der dem des Kanals entspreche. „Wir werden also zwei Rohre durch die Böschung treiben, damit das Kanalwasser in das Hafenbecken überfließen kann.“

Der laut Städter eher „unspektakuläre“ Durchstich zum Teltowkanal, wäre dennoch ein historischer Schritt zur Vollendung der Marina. Erstmals würde das Hafenbecken mit Wasser gefüllt und erkennbar sein. Danach werden die Wände des Beckens befestigt. „Wir sollten uns den Durchstich zum Kanal nicht entgehen lassen“, so der Ausschussvorsitzende Witzig.

Von Jürgen Stich

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