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Mehr Geld verdient mit Bauernland-Verkauf

Gutachter-Ausschuss stellt aktuellen Grundstücksmarktbericht für PM vor Mehr Geld verdient mit Bauernland-Verkauf

Während in Kleinmachnow der durchschnittliche Kaufpreis für Wohneigentum im vergangenen Jahr bei rund 500000 Euro lag, kostete abseits von Berlin nicht ein einziges Haus über 300000 Euro. Das und mehr geht aus dem jetzt vorgestellten Grundstücksmarkt des Landkreises Potsdam-Mittelmark hervor.

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Warten auf Häuslebauer: In Niemegk herrscht wenig Bewegung auf dem Grundstücksmarkt.

Quelle: T. Wachs

Mittelmark. Während in Kleinmachnow der durchschnittliche Kaufpreis für Wohneigentum im vergangenen Jahr bei rund 500000 Euro lag, kostete abseits des Berliner Speckgürtels nicht ein einziges Haus über 300000 Euro. Rund die Hälfte aller Objekte gab es dort sogar noch bis zu 100000 Euro. Das und mehr geht aus dem jetzt vorgestellten Grundstücksmarkt des Landkreises Potsdam-Mittelmark hervor.
„Der Geldumsatz ist mit 14,4 Prozent auf 442,5 Millionen Euro deutlich gestiegen, während die Anzahl der Verkaufsverträge mehr oder weniger gleich geblieben ist“, stellt Wilk Mroß, Vorsitzender des Gutachterausschusses für Grundstückswerte, fest. Für den gesamten Landkreis ergibt das ein Plus von 55,7 Millionen Euro im Vergleich zu 2012.

Die meisten Umsätze wurden dabei in den berlinnahen Kommunen Kleinmachnow und Teltow sowie in Werder (Havel) generiert. Vor allem Werder, wo der Gesamtumsatz mit über 90 Millionen Euro fast verdoppelt werden konnte, ist verantwortlich für die kreisweite Steigerung.

In den berlinfernen Gemeinden sind die Dimensionen deutlich kleiner. Aufgrund der günstigeren Kaufpreise fallen auch die Umsätze geringer aus. Schlusslichter sind in diesem Bereich Ziesar (3,0 Millionen Euro), Niemegk (3,1 Millionen) und Wusterwitz (4,4 Millionen). Quasi halbiert hat sich der Umsatz im Amt Brück.
Von 17,8 Millionen Euro in 2012 ging er auf 9 Millionen zurück. „Manchmal liegt das nur an einem Kauffall“, erklärt Sylvia Schulze von der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses die große Differenz. Wird in einem Jahr eine große Fläche für viel Geld verkauft, „schießt der Umsatz schon mal in die Höhe“, sagt sie. So könne es auch im Amt Brück gewesen sein.
Abseits des Speckgürtels schafften es im Jahre 2013 nur Beelitz (12,8 Millionen Euro), Groß Kreutz/Havel (12,7 Millionen) sowie Kloster Lehnin (12,3 Millionen) und das Amt Beetzsee (10,4 Millionen) in den zweistelligen Millionenbereich. Dort wurden auch die meisten Grundstücksverkäufe verzeichnet. Im Grundstücksverkehr können sie sich damit zumindest mit den umsatzschwächeren Kommunen des direkten Berliner Umlandes Nuthetal (14,3 Millionen) und Schwielowsee (24,3 Millionen) messen.

Vor allem bei den bebauten und unbebauten Grundstücken haben die abgelegenen Gebiete in der Regel deutlich das Nachsehen gegenüber denen der Hauptstadtregion. Beim Verkauf von landwirtschaftlichen Flächen sieht es dagegen anders aus. Mit 15,8 Millionen Euro konnte hierbei 2013 knapp das Zehnfache umgesetzt werden. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung um 35 Prozent. An der Kreisspitze liegen dabei das Amt Beetzsee mit 3,3 Millionen Euro vor Wiesenburg/Mark mit 3,1 Millionen und Groß Kreutz (Havel) mit 2,3 Millionen.
Gute Nachrichten konnte Wilk Mroß zum Thema Zwangsversteigerungen vermelden. Die Anzahl ist im zurückliegenden Jahr um fast ein Drittel auf 73 zurückgegangen. Ebenfalls positiv: „Die Anzahl der Bauanträge für den Landkreis ist auf gleichbleibend hohem Niveau“, sagt der Vorsitzende des Gutachterausschusses.

Von Norman Giese

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