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„Gute Anbindung, aber leider keine Gaststätte“

Zuhause in Baitz „Gute Anbindung, aber leider keine Gaststätte“

Der 52-jährige Klaus Niendorf ist seit 1993 Ortsvorsteher in Baitz (Potsdam-Mittelmark). Im MAZ-Gespräch berichtet er über die positive Entwicklung in den vergangenen Jahren und seine Wünsche für die Zukunft des kleinen Örtchens, das zum Amt Brück zählt.

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Ortsvorsteher in Baitz:Klaus Niendorf.

Quelle: Andreas koska

Baitz. Der 52-jährige Klaus Niendorf ist seit 1993 Ortsvorsteher in Baitz. Im MAZ-Gespräch berichtet er über die positive Entwicklung und seine Wünsche für den Ort.


MAZ:
Was spricht aus ihrer Sicht dafür, sich in Baitz niederzulassen?

Klaus Niendorf: Baitz ist herrlich am Rande der Landschaftswiesen gelegen. Wir haben den Vorteil abseits der Hauptstraßen zu liegen. Andererseits ist man schnell an der Autobahn und durch den Bahnanschluss sind wir gut an Berlin und Potsdam angebunden. Außerdem liegen wir in der Mitte zwischen dem Amtssitz in Brück und der Kreisstadt Bad Belzig, es lässt sich hier gut leben.

Also alles Bestens?

Nicht ganz, das eine oder andere müsste noch getan werden. Gerade wird die Ortsdurchfahrt saniert, das Rondell vor dem Gemeindehaus und der Bushaltestelle wird ebenfalls hergerichtet, allerdings müssten auch die Nebenstraßen saniert werden, jedoch scheitert es an den Finanzen, es sind nur wenige Einwohner, die dann doch stark zu Kasse gebeten werden würden. Es ist schade, dass an den ehemaligen LPG-Standorten nichts passiert. Kurz nach der Wende gab es einen bayerischen Investor, der dort Kleingewerbe angesiedelt hatte, das ist aber Geschichte, wir würden uns dort Bewegung wünschen.

Was ist mit der ehemaligen Kompostieranlage?

Sie ist seit eineinhalb Jahren geschlossen und wohl verkauft, es wäre schön, wenn sie wieder öffnen würde. Jetzt passiert es immer häufiger, dass der Kompost und Grasschnitt im Wald oder an den Wiesenwegen entsorgt werden, das sollte eigentlich nicht sein. Das Problem ist, dass keiner weiß , wer der Käufer ist, Kontakt hatten wir noch nicht.

Noch ein Wunsch?

Oh ja, wir bräuchten eine gastronomische Einrichtung. Es kommen viele Besucher nach Baitz und auf dem Radweg R1 durch Baitz durch, viele würden hier gern Rast machen, aber ein Café oder eine Gaststätte sind nicht vorhanden. Als das Landesumweltamt seine Station hier errichtete, war festgeschrieben, dass die Gaststättenräume verpachtet werden. Der letzte Pächter hat schon vor zehn Jahren die Gaststätte geschlossen. Seitdem passierte nichts mehr, es gibt immer wieder Gerüchte über Umbauten, aber bisher ist nichts geschehen. Dabei gibt es in den Räumen sogar eine funktionsfähige Kegelbahn, die manch ein Dorfbewohner gerne nutzen würde.


Von Andreas Koska

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