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Gute Chancen auf Fördergeld

Lokale Aktionsgruppe empfiehlt drei Nuthetaler Projekte Gute Chancen auf Fördergeld

Für drei Nuthetaler Projekte stehen die Chancen gut, mit einen Zuschuss der Europäischen Union gefördert zu werden. Die Vorhaben sind jetzt von der Lokalen Aktionsgruppe Fläming-Havel für eine Förderung empfohlen worden. Auf der Empfehlungsliste steht zum Beispiel die Sanierung des Saarmunder Sportlerheimes.

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Marianne Killat hält das Sportlerheim in Schuss.

Quelle: Regine Greiner

Nuthetal. Die Gemeinde Nuthetal hat gute Chancen, für drei Vorhaben Fördermittel aus einem Topf für ländliche Entwicklung zu bekommen. Wie von Nuthetals Bürgermeisterin Ute Hustig (Linke) zu erfahren war, hat die Lokale Aktionsgruppe Fläming-Havel (LAG) das Gemeindezentrum in Philippsthal, die Alte Schule in Tremsdorf und das Sportlerheim der SG Saarmund für eine Förderung empfohlen. Damit ist eine wichtige Hürde genommen.

Das letzte Wort hat allerdings noch das Landesamt für Ländliche Entwicklung und Flurneuordnung in Groß Glienicke. Erst wenn die Landesbehörde auch grünes Licht gibt, werden die Förderzuschüsse ausgezahlt. Sollte sie den Empfehlungen der LAG folgen, kann mit Fördergeld das Dach der Alten Schule in Tremsdorf isoliert und im Philippsthaler Gemeindezentrum die Barrierefreiheit hergestellt werden. Neben diesen beiden „kleinteiligen Vorhaben“, für die es laut Nuthetals Bauamtsleiter Rainer vom Lehn einen Förderzuschuss von bis zu 5000 Euro gibt, ist als größeres Projekt noch die Sanierung des Saarmunder Sportlerheimes im Rennen. Dort müssen vor allem die Toiletten- und Duschräume auf Vordermann gebracht werden. „Wenn alles klappt, können sie in der Sommerpause im nächsten Jahr saniert und umgebaut werden“, sagte Fred Gericke, Vorsitzender der SG Saarmund.

Das Sportlerheim hat eine besondere Geschichte: Es ist in den 1990er Jahren zum großen Teil von den Vereinsmitliedern selbst gebaut worden. Die SG Saarmund hat in ihren Reihen so gut wie alle Gewerke, die man für so einen Neubau braucht – zum Beispiel Zimmerer und Maurer. Damals wurde das alte Vereinshaus abgerissen und durch den Neubau ersetzt. Auch einheimische Firmen halfen tatkräftig mit, stellten zum Beispiel Baumaterial kostenlos zur Verfügung und die Fachkräfte, die der Sportverein nicht in seinen Reihen hatte, erzählt Gericke. Inzwischen ist einiges in die Jahre gekommen, der Vereinschef spricht von einem Renovierungsstau. Allein für die Sanierung des Sanitärbereichs braucht der Verein etwa 30 000 Euro. Fließen die erhofften Fördermittel, könnten 75 Prozent davon über den Zuschuss finanziert werden.

Das Haus in Saarmund ist mehr als ein Sportlerheim, es ist ein Treffpunkt im Ort, sagte Nuthetals Bürgermeisterin. Beim Neujahrslauf, der am 1. Januar, 14 Uhr, startet, treffen sich danach zum Beispiel die Läufer zum gemütlichen Beisammensein im Vereinsheim. Gleiches gilt auch für die Wanderer, die den Neujahrslauf lieber in Schritttempo absolvieren.

Im Saarmunder Vereinsheim saß auch schon Sportprominenz – zum Beispiel „Dixie“ Dörner, der Beckenbauer des Ostens, der 2004 mit den Kultkickern der Traditionself von Dynamo Dresden zum 50. Geburtstag der SG Saarmund anreiste. Dynamos alte Herren gewannen damals gegen Saarmunds erste Mannschaft mit 9:1.

Von Jens Steglich

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