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Gute Ergebnisse mit fleißiger Arbeit

Nachgefragt bei Torsten Garpow Gute Ergebnisse mit fleißiger Arbeit

Zum Ferienanfang hat sich der Schulcampus im Planestädtchen geleert. Der Vorsitzende des Kita- und Schulfördervereins Brück, Torsten Garpow, gab derweil Auskunft über die vergangene Arbeit und künftige Aktionen.

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Torsten Garpow

Quelle: Andreas Koska

Brück. Es sind Ferien. Torsten Garpow vom Kita- und Schulförderverein Brück zieht Bilanz und wagt einen Ausblick.

MAZ: Das Schuljahr ist zu Ende. Welches Zeugnis bekommt der Förderverein ausgestellt?

Torsten Garpow: Es kann sich sehen lassen. Schließlich wurden mit fleißiger Arbeit gute Ergebnisse erzielt. Freilich gibt es noch Reserven.

Was heißt das konkret bitte?

Garpow: Der Verein hat rund 110 Mitglieder. Zum Vergleich: knapp 600 Jungen und Mädchen besuchen konkret die Tagesbetreuung und Schulen. Das Potenzial ist also noch groß. Es wäre also durchaus wünschenswert, wenn noch ein paar mehr Eltern oder Großeltern dem Verein beitreten würden.

Was hätten diese davon?

Garpow: Der Verein unterstützt ihre Kinder und Enkel. Wir versuchen, die Arbeit in den Einrichtungen zu erleichtern und deren Ausstattung zu verbessern. So haben wir zuletzt eine Bühne, eine Soundanlage und den Wasserspielplatz an der Tagesstätte „Planegeister“ anschaffen können. Schließlich ist der Förderverein in der Lage, Sponsoren anzusprechen und Spenden gegen Quittung zu akquirieren.

Sie unterstützen nicht nur den Kindergarten, sondern auch die Schulen. Was können Sie da einbringen?

Garpow: Für das interkulturelle Itemba-Projekt an der Oberschule wurden finanzielle Mittel eingeworben. Außerdem suchen wir nach Möglichkeiten, die Schulfahrt der Grundschule im nächsten Jahr zu unterstützen.

Es handelt sich aber gewiss nicht nur um einen Geldbeschaffungsverein...?

Garpow: Richtig. Eines der Hauptanliegen ist es, die Übergänge zwischen Kita und Grundschule sowie Grundschule und Oberschule zu erleichtern. Dabei wollen wir uns auch um die stärkere Vernetzung der Lehrer und Erzieher kümmern.

Wie kann man das bewerkstelligen?

Garpow: Eine Möglichkeit ist das Campus-Fest, das im zurückliegenden Schuljahr seine Premiere hatte. Die Einrichtungen als Anrainer können es gemeinsam gestalten und dann in froher Runde zusammen kommen. Das wollen wir im kommenden Jahr wieder veranstalten. Vor allem deshalb, weil dann die Oberschule auf ihr 40-jähriges Bestehen zurückblicken kann.

Die Raumnot an der Grundschule, die Umwandlung der Oberschule und die Kapazitätsgrenzen der Kindertagesstätte sind ebenfalls aktuell in aller Munde. Was sagen Sie dazu?

Garpow: Der Verein hält sich aus Entscheidungen des politischen Alltags heraus. Wir klammern diese Probleme aus, auch wenn wir selbstverständlich an den Debatten um diese Herausforderungen Anteil nehmen und schauen, ob wir helfen können. Persönlich bin ich als sachkundiger Bürger im Sozialausschuss tätig und mit den aktuellen Problemen befasst. Allerdings nicht als Vereinsvorsitzender.

Von Andreas Koska

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