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Gute Geschäfte auf dem Flohmarkt in Lehnin

Treffpunkt für Eltern und Kinder Gute Geschäfte auf dem Flohmarkt in Lehnin

Viele haben schon einen Stammplatz, während manche zum ersten Mal ihr Glück versuchen. 30 Stände sind am Samstag zum Familienflohmarkt auf dem Gelände des Lehniner Schulcampus aufgebaut. Zahlreiche Besucher, vor allem junge Familien mit kleinen Kindern, suchen in den Bergen von Kleidung, Spielzeug, Büchern und Hauströdel nach einem Schnäppchen.

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Eileen Kreutz (links) und Stefanie Sypniewsky haben Spaß beim Flohmarktverkauf.

Quelle: Christine Lummert

Lehnin. Viele haben schon einen Stammplatz, während manche zum ersten Mal ihr Glück versuchen. 30 Stände sind Samstagvormittag zum Familienflohmarkt auf dem Gelände des Lehniner Schulcampus aufgebaut. Zahlreiche Besucher, vor allem junge Familien mit kleinen Kindern, suchen in den Bergen von Kleidung, Spielzeug, Büchern und Hauströdel nach einem Schnäppchen.

Während sich Mütter und Väter sich nach Nützlichem und Schönem umschauen, kümmert sich der Nachwuchs um das wahrhaft Wichtige. Mit den angebotenen Autos, Puppen, Tierfiguren und Eisenbahnen wird probegespielt, um festzustellen, ob wirklich noch alles so rollt, rattert, hupt und quietscht wie es nun mal sein soll.

Kerstin Krämer und Sabine Strich haben den ganzen Trubel im Auge. Auf dem Lehniner Schulcampus kümmern sich die beiden um die Sozialarbeit, betreuen das Ekiz und das Jugendzentrum. „Die Idee zum Familienflohmarkt entstand vor drei Jahren und hat sich inzwischen etabliert“, erzählt Kerstin Krämer.

Zwei Termine im Jahr, im Frühling und im Herbst, werden gern genutzt, auch wenn das Wetter nicht immer ganz mitspielt. „Die meisten Standbetreiberinnen kennen sich schon, weil sie mit ihren Kindern ins Familiencafé oder in die Krabbelgruppen kommen“, erklärt Kerstin Krämer. Wegen der bestehenden Kontakte herrsche auch eine gute Stimmung auf dem Markt.

Erwachsene Anbieter entrichten eine kleine Standgebühr, während Kinder und Jugendliche umsonst einen Stand aufbauen dürfen. Um das leibliche Wohl der Käufer und Verkäufer kümmern sich während der etwa fünfstündigen Marktzeit Schüler der Klasse 10c aus der Heinrich-Julius-Bruns Grund- und Gesamtschule.

Selbstgebackener Kuchen, Waffeln, Tee und Kaffee sind im Angebot. „Wir sammeln auf diese Weise Geld für unsere Schulabschlussfeier“, erklärte die 16-jährige Selina Martens.

Gleich um die Ecke steht Eileen Kreutz zusammen mit Stefanie Sypniewsky hinter ihrer improvisierten Verkaufstheke. „Im vergangenen Herbst habe ich mich erst einmal nur auf dem Markt umgeschaut und jetzt bin ich selbst mit einem Stand dabei“, erzählt Eileen Kreutz, deren Tochter am Tag zuvor ihren ersten Geburtstag feierte.

Da das Kind wächst und gedeiht, sind reichlich Hosen, Pullis, Bodys und Mützen im Angebot, die im heimischen Kinderzimmerschrank keinen Platz mehr haben, aber auf dem Markt neue Liebhaber finden. „Ich bin mit meinem Verkaufserfolg richtig zufrieden und auch größere Teile wie eine Babywippe und eine Lauflernhilfe haben schnell einen Abnehmer gefunden“, berichtet die Flohmarkthändlerin.

Zum ersten Mal sind auch der Göhlsdorfer Sven Schulze und seine 17-jährige Tochter Sina auf dem Familienflohmarkt in Lehnin dabei. „Mit ausrangierter Kinderbekleidung können wir nicht dienen, denn aus diesem Alter sind meine Kinder heraus“, sagt Sven Schulze. In den Kinderzimmern fanden sich aber noch einige gut erhaltene Spielzeuge und vor allem Bücher, die am Samstag den Besitzer wechseln.

Von Christine Lummert

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