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Potsdam-Mittelmark Häuser mit Fassaden-Busstation
Lokales Potsdam-Mittelmark Häuser mit Fassaden-Busstation
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11:03 22.10.2013
Einweihung der Königshof-Wohnanlage in Werder: Künstler Klaus Walter (rechts) hat vier Lichtkästen mit dem Titel "Aufenthalt" installiert. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Werder

Bauherr und Vermieter Jürgen König dankte für die Geduld der Mieter, die bislang noch Baulärm und -schmutz ohne Klagen ertragen hatten. Der lange Winter habe die Außenarbeiten so verzögert. Nun könne man gemeinsam feiern und sich kennen lernen.

Gleich nach der Wende hatte Jürgen König, der ein Spezial-Tiefbauunternehmen im niedersächsischen Stade betrieb, seinen ersten Auftrag in Brandenburg an der Havel erhalten. Er knüpfte Kontakte hier und gründete eine Niederlassung seiner Firma für Pfahlgründung in Werder. Dafür erwarb er das Gelände der ehemaligen Stuhlfabrik und später noch kleinere Nachbargrundstücke hinzu. Sein Unternehmen hat der 62-Jährige inzwischen verkauft, wandte sich dem Immobiliengeschäft zu. Unterstützt von Tochter Margarete. "Hier war noch viel Platz, der genutzt werden musste", so König und umreißt mit einer Geste das Gelände an der Damaschkestraße. Wohnraum sei in Werder gefragter als Gewerberäume, der Standort nah an Bahnhof und Wasser ideal, so seine Erfahrung. Drei Etagen haben die vier Gebäude, zwischen 55 und 85 Quadratmeter die Wohnungen im Königshof. Solarmodule auf den Dächern sorgen für warmes Wasser und Heizung. Die Erdgeschoss-Bewohner können sich über ein Gärtchen hinter der Terrasse freuen. Die ersten Mieter waren im März dieses Jahres eingezogen.

Zum ersten Mal gingen am frühen Freitagabend in den Leuchtkästen an den der Straße zugewandten Giebeln der Häuser die Lichter an. Bestaunt von reichlich Publikum, das auch den Künstler Klaus Walter kennen lernen konnte, der die farbigen Kunstwerke gestaltet hat.

Der Berliner Maler und Grafiker, der an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst studierte, hat in jüngster Zeit häufig Lichtobjekte, wie sie auch in der Werbung verwendet werden, künstlerisch gestaltet. Zuletzt für das deutsche Generalkonsulat in Kaliningrad.

Für die Giebel im Königshof Werder wählte er als Motive verschiedene Buswartehäuschen. Es seien Symbole für das Kommen und Gehen derer, die hier heimisch wurden, erklärte er. Und jedes Haus bekäme so sein besonderes Erkennungszeichen, fügte Jürgen König hinzu.

Von Edith Mende

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