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Hagelberg: Signale für Frieden gesendet

Sternwanderung im Hohen Fläming Hagelberg: Signale für Frieden gesendet

Erstmals hat es im Hohen Fläming zu Ostern eine Sternwanderung mit politischer Botschaft gegeben. Etwa 400 Einheimische und Flüchtlinge aus Bad Belzig Brück und Schmerwitz sind an dem nicht nur aus geografischen und topografisch hervorragend geeigneten märkischen Gipfel zusammen gekommen, um ihren Wunsch nach Frieden in der Welt zu bekunden.

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Bunter Auftrieb auf dem Hagelberg am Ostermontag mit eindeutiger Botschaft – Frieden in der Welt.

Quelle: Dirk Fröhlich

Hagelberg. Vornehmlich blaue Ballons mit der weißen Taube sind am Montagnachmittag vom Hagelberg gen Himmel aufgestiegen. Daran befestigt waren hoffnungsfrohe Botschaften vor allem von den Jüngsten der knapp 400 Teilnehmer, die den 200 Meter hohen Gipfel unter dem Motto „Frieden im Fläming – Frieden in der Welt“ erklommen und als Ort der Begegnung etabliert haben.

Bemalen eines Friedensplakats

Bemalen eines Friedensplakats.

Quelle: Dirk Fröhlich

Zu Ostern hatte ein Bündnis der Willkommensinitiativen aus Bad Belzig, Brück, und Schmerwitz zu diesem erstmals veranstalteten Treffen aufgerufen. Die große Mehrheit der Einheimischen und Flüchtlinge steuerte das Ziel einer Sternwanderung tatsächlich zu Fuß an. Die Bewohner der Übergangswohnheime im Planestädtchen kamen mit dem Bus bis in die Kur- und Kreisstadt, um schließlich an dem nicht nur aus geografischen und topografischen Gründen hervorragend geeigneten Ort zusammen gekommen.

Vielmehr hat dort vor reichlich 200 Jahren anlässlich der Europäischen Befreiungskriege eine Schlacht stattgefunden, die 2000 Menschen das Leben gekostet hat, derer gedacht wurde. „Aktuell herrscht Krieg in Syrien, Afghanistan und der Ukraine“, erinnerte Johannes Krause an die Weltlage. Angesichts der jüngsten Terroranschläge in Europa sowie fremdenfeindlicher Übergriffe in Deutschland sei es allerdings nicht minder bedeutend, zu zeigen, dass ein tolerantes Zusammenleben möglich sei, so der Koordinator des Treffens.

Gemeinsames Musizieren

Gemeinsames Musizieren.

Quelle: Dirk Fröhlich

Flüchtlinge, die in Schmerwitz eine Bliebe gefunden haben, pflanzten schließlich einen Baum als Symbol der Hoffnung. Außerdem wurde gemeinsam gegessen und getrunken, gesungen und getanzt sowie gemalt und viel miteinander geredet.

Von René Gaffron

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