Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 12 ° wolkig

Navigation:
Halbe Million für den Schulanbau

Borkheide will Bildungsstandort erweitern Halbe Million für den Schulanbau

Die Borkheider Hans-Grade-Grundschule erhält einen Anbau. Die Erweiterung soll in zwei Schritten in diesem und im kommenden Jahr erfolgen. Kosten von einer halben Million Euro sind dafür veranschlagt. Aber die Finanzierung ist noch längst nicht gesichert. Hoffnung ruht auf Fördergeld.

Voriger Artikel
Liebe und Schmerz in Tunesien
Nächster Artikel
Nachbarin erwischt zwei Autoknacker

Dort wo bei Festen heute die Bühne bespielt wird, soll ein Anbau der Borkheider Schule entstehen.

Quelle: Andreas Koska

Borkheide. Eine halbe Million Euro soll der geplante Anbau an der Borkheider Grundschule „Hans Grade“ kosten. Das geht aus der Entwurfsplanung des Treuenbrietzener Planungsbüros Paul und Störmer hervor. Sie wurde nach Rücksprache mit der Schulleitung und dem Kollegium erstellt. Jetzt fand sie auch die Zustimmung der Gemeindevertretung.

Schule platzt aus allen Nähten

Die Erweiterung soll in zwei Schritten in diesem und im kommenden Jahr erfolgen. An der Hofseite des heutigen Gebäudes der Flex-Klassen – da wo bisher bei Veranstaltungen die Bühne aufgebaut worden ist sollen zwei neue Räume mit einer Größe von 56 und 72 Quadratmetern entstehen. Zusätzlich werden die bisherigen Klassen- und Teilungsräume der Flex-Klassen umgebaut. Dazu werden einige Wände versetzt. Außerdem wird das Dachgeschoss des Gebäudes ausgebaut.

Realität am Plan vorbei

Der Schulentwicklungsplan des Kreises weist für das Schuljahr 2015/16 in Borkheide 30 neue Schüler aus. Eingeschult wurden jedoch 39 Mädchen und Jungen.

Für das Schuljahr 2016/17 sind 36 Schüler geplant. Jedoch werden es voraussichtlich 38 sein.

Für das Schuljahr 2017/18 weist der Plan 34 Schüler aus. Doch zeichnen sich 40 ABC-Schützen ab.

In den Räumen können maximal 25 bis 27 Schüler unterrichtet werden. Ab 2016/17 müssen es aber jeweils 28 Schüler sein.

Besucht wird die Schule von Kindern aus Borkheide, Borkwalde, Alt Bork, Deutsch Bork und Neuendorf.

Der Aus- und Umbau ist notwendig, da die Schule aus allen Nähten platzt. Im Augenblick besuchen 188 Jungen und Mädchen die Schule. Sie bekommt damit massive Raumprobleme, sagte Schulleiterin Ines Glumm. So seien die vorhandenen Klassenräume schon jetzt zu klein. In den Kriterien zur pädagogischen Arbeit in Flex-Klassen geht man von einem Platzbedarf von zwei Quadratmetern je Schüler aus. Das Land Brandenburg rechnet mit 1,7 Quadratmetern je Kind. „Aber egal welche Größenordnung man ansetzt, spätestens ab dem Schuljahr 2016/17 reicht es auf keinem Fall“, sagte Glumm. Dann wird zu den bisher drei Flexklassen eine vierte eröffnet, kündigt die Schulleiterin an. Sie begrüßt daher die Entscheidung der Gemeindevertretung, den Anbau nun anzugehen.

Finanzierung noch nicht gesichert

Ob es tatsächlich dazu kommt, ist jedoch nicht endgültig klar. Die Borkheider hoffen nämlich für das Projekt auf eine Förderung aus dem Stadt-Umland-Wettbewerb. „Wir werden uns aus eigenen Mitteln keine neue Schule leisten können“, betonte deshalb Bürgermeister Andreas Kreibich (SPD). In Hoffnung auf die Förderung sind in den Haushaltsplanungen für die beiden Jahre jeweils 250 000 Euro für den Anbau vorgesehen, wobei allein der Dachausbau rund ein Fünftel der Summe verschlingen würde. Bei einer Förderung müsste die Gemeinde nur 20 Prozent der Summen als Eigenanteil aufbringen.

Von Andreas Koska

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Potsdam-Mittelmark

Werden Sie häufig vom Blitzer erwischt?

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg