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Ein Haus voller kleiner Forscher

Netzwerk zeichnet experimentierfreudige Kitas aus Ein Haus voller kleiner Forscher

Acht Kitas aus den Landkreisen Potsdam-Mittelmark und Havelland sowie aus der Stadt Brandenburg an der Havel sind in Teltow mit dem Prädikat „Haus der kleinen Forscher“ ausgezeichnet worden. Damit wurde ihr Engagement in der frühkindlichen Bildung in den Bereichen der Naturwissenschaften, der Mathematik sowie der Technik gewürdigt.

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Die „Wildenbrucher Waldzwerge“ bemalen ein Zusatzelement für ihre Bewegungsbaustelle.

Quelle: Christel Köster

Teltow. Mit dem Prädikat „Haus der kleinen Forscher“ zeichnete das lokale Netzwerk „Kleine Forscher Unionhilfswerk Brandenburg“ auf seinem dritten Netzwerkfest am Mittwoch in Teltow acht Kitas aus den Kreisen Potsdam-Mittelmark, Havelland und aus Brandenburg an der Havel für deren Engagement in der frühkindlichen Bildung in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik aus. Das Zertifikat erhielten auch der evangelische Kindergarten in Teltow, das „Steinhaus“ in Kleinmachnow und die Kita „Wildenbrucher Waldzwerge“, in denen die Kinder schon seit Jahren viel Spaß am Experimentieren haben. Zur Plakette gab es einen Kasten mit Literatur und Experimentiermaterial dazu.

„Die Kinder sollen möglichst früh und ohne Vorgabe durch die Erzieher naturwissenschaftliche Gesetzmäßigkeiten und technische Abläufe selbst erkennen und begreifen. Darum fördern wir die Kitas, in denen permanent geforscht und mit Experimentiermaterial gearbeitet wird“, sagt Netzwerkkoordinatorin Nadine Syring. Die Einrichtungen können sich alle zwei Jahre neu zertifizieren lassen. Dazu müssen die Pädagogen in einem Fragebogen Auskunft über ihre kontinuierliche Forscherarbeit geben und den Besuch der Weiterbildungen des Netzwerkes nachweisen. Die Bundesstiftung „Kleine Forscher“ entscheidet dann über den Antrag. Seit diesem Jahr können sich im Netzwerkbereich auch Grundschulen um das „Haus der kleinen Forscher“ bewerben.

Die „Wildenbrucher Waldzwerge“ und das „Steinhaus“ sind bereits seit acht Jahren dabei. Sie erhielten auf dem Netzwerkfest ein zusätzliches Holzelement für ihre Bewegungsbaustelle, auf der die Kinder nicht nur wunderbar herumklettern können, sondern zugleich die physikalischen Gesetze des Hebelprinzips kennen lernen.

Gemeinsam wollen die Unionhilfswerk Sozialeinrichtungen Brandenburg gGmbH und die Fachhochschule in Brandenburg an der Havel die naturwissenschaftliche Früherziehung in der Region weiter ausbauen. Geschäftsführer Andreas Sperlich und Hochschulpräsidentin Burghilde Wieneke-Toutaoui unterzeichneten dazu einen Kooperationsvertrag. Die Fachhochschule gilt sozusagen als Wiege des „Hauses der kleinen Forscher“, musste dieses Projekt aber aus finanziellen Gründen einstellen.

Jetzt können auch Grundschulen teilnehmen

Mehr als 250 Netzwerke arbeiten bundesweit an der frühkindlichen Bildung in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik.

Bis zu 25 Tagesschulungen veranstaltet das Netzwerk „Kleine Forscher Unionhilfswerk Brandenburg“ jährlich. In diesen Workshops können sich Erzieher und jetzt auch Grundschullehrer mit neuen Experimenten auf ihre Aufgaben in der naturwissenschaftlichen Früherziehung vorbereiten.

Das lokale Netzwerk „Kleine Forscher Unionhilfswerk Brandenburg“ betreut Kitas und ab diesem Jahr auch Grundschulen in den Landkreisen Potsdam-Mittelmark, Havelland und in der Stadt Brandenburg an der Havel.

Von Heinz Helwig

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