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Havel-Zander überzeugt polnische Jury

Wettbewerb für Hobbyköche Havel-Zander überzeugt polnische Jury

Zwischen Havel und Fläming gibt es manch Gaumenfreude zu entdecken. Diese Botschaft hat die Lokale Aktionsgruppe Fläming/Havel bei ihrem jüngsten Besuch in Pniewy bestens transportiert. Das war quasi Chefsache. Dabei hatten die späteren Sieger Heiko Bansen und Chris Rappaport zunächst mit einem Malheur zu kämpfen.

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Heiko Bansen und Chris Rappaport bei der Siegerehrung in Polen.

Quelle: Uta Hohlfeld

Bad Belzig. Zwischen Havel und Fläming gibt es manch Gaumenfreude zu entdecken. Diese Botschaft hat die Lokale Aktionsgruppe Fläming/Havel bei ihrem Besuch in Pniewy bestens transportiert. Das war quasi Chefsache. Bei Vorträgen, dem Besuch des landtouristischen Biohofes „Folwark Walsowo“ und nicht zuletzt bei einem Kochwettbewerb stand die Nutzung von regionalen Erzeugnissen im Mittelpunkt.

Sechs Mannschaften, je drei aus Polen und Deutschland, waren zum Abschluss angetreten, den Geschmack der Jury zu treffen. Katrin Kolbe und Mitstreiter von der Naturheilpraxis Othila aus Seddin erhielten für ihre Tagliatelle mit Kräuter-Gemüse und Blüten eine Anerkennung. Die Landfrauen aus Potsdam-Mittelmark belegten den zweiten Platz. Renate Oesemann, Gudrun Wurg und Petra Müller überzeugten mit Schweinefilet im Speckmantel auf Rotweinzwiebel und Herzoginkartoffeln. Sieger wurden jedoch der in Wiesenburg ansässige Regionalmanager Heiko Bansen mit Chris Rappaport aus Deetz von der Dorfvereinigung Brandenburg 21. Zanderfilet mit Töplitzer Käse-Kräuter-Kruste an Schmergower Gemüse verhalf den beiden Hobby-Köchen zum ersten Platz. „Damit hatte die internationale Partnerschaft gewonnen, denn der Zander wurde, nach einer technischen Panne, spontan von einem polnischen Mitbewerber zur Verfügung gestellt“, berichtet Uta Hohlfeld.

Der Kochwettbewerb krönte somit des Besuchs einer 30-köpfigen Delegation aus der Region Fläming-Havel in Pniewy und Umgebung, den sie maßgeblich organisiert hatte. Auf dem Programm stand ferner das weitere Kennenlernen von Land und Leuten im Partnerkreis Nowy Tomysl. Einblicke in Kultur und Brauchtum konnten unter anderem beim Besuch des Korbweiden- und Hopfen-Museums sowie verschiedener Heimatstuben gewonnen werden. Nicht wenige Einrichtungen davon wurden mit Zuwendungen aus dem Leader-Fonds der Europäischen Union unterstützt.

„Die Erfahrungen bei der Verbesserung der Lebensbedingungen für die Bevölkerung sind ein wichtiger Teil des Austauschs zwischen den beiden Partnerregionen“, resümierte Uta Hohlfeld. So habe die beeindruckende Unterstützung sportlicher Aktivitäten im Sportzentrum Pniewy unter den märkischen Teilnehmern für viel Gesprächsstoff gesorgt.

Von Renè Gaffron

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