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Potsdam-Mittelmark Havelstadt bald mit 25 000 Einwohnern
Lokales Potsdam-Mittelmark Havelstadt bald mit 25 000 Einwohnern
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11:06 01.11.2015
Von der HGW saniert: das Wohnhaus Unter den Linden. Quelle: privat
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Werder

Die Stadt Werder dehnt sich auf 116 Quadratkilometer aus und steuert jetzt auf 25 000 Einwohner zu. Teltow hatte die Marke schon zum Jahresbeginn überschritten und die Blütenstadt damit überholt. Doch die Entwicklung im Erholungsort an der Havel ist offensichtlich, nicht nur weil die neue Siedlung Havelauen wächst und wächst. Mit der Ansiedlung fehlen Werder anders als in den Jahren zuvor Kita-Plätze, in den Schulen wird es eng und Wohnungen sind gefragt. „Insbesondere bezahlbare Zwei-Raum-Wohnungen sind begehrt“, bestätigt der Geschäftsführer der städtischen Haus- und Grundstücksgesellschaft Werder (HGW), Thomas Lück. Einen Leerstand gebe es nicht zu beklagen.

Im Wissen um die große Nachfrage prüft die kommunale Wohnungsgesellschaft in Abstimmung mit dem ehemaligen Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzenden der HGW, Werner Große (CDU), den Bau von Wohnungen auf der Jugendhöhe und am Finkenberg. Lück sieht gute Chancen, dass die kommunale Gesellschaft in absehbarer Zeit 30 Wohnungen in Würfelbauten an der Schubertstraße auf der Jugendhöhe errichten könnte. Im vergangenen Jahr hat die HGW die alte Kita auf dem Gelände abgerissen und somit Baufreiheit für die nächste Investition geschaffen. Als zweiter Standort für weitere Wohnungen kommen neue Häuser auf dem Finkenberg in Frage, wo Dänen bereits nach der Wende für Familien bauten. Dass die HGW moderne Wohnungen bauen kann, hat sie auf der Inselstadt bewiesen, wo sie heute ihren Sitz hat und Inselwohnungen als Lückenbebauungen am Markt ansiedelte. Darüber hinaus ließ sie in der Stadt eine Reihe von Wohnungen sanieren, zuletzt das historische Haus Unter den Linden 14.

Einnahmen verdoppelt

Der HGW ging es nicht immer so gut wie heute. Zwar hat sich der Schuldenstand nicht wesentlich verändert, aber die Einnahmen der Gesellschaft haben sich verdoppelt.

700 Wohnungen sind im Besitz der Gesellschaft, 300 werden von ihr verwaltet.

Der Umsatz der kommunalen Wohnungsgesellschaft Werder liegt bei vier Millionen Euro im Jahr

Doch der Wohnungsbau ist noch Zukunftsmusik, denn zuerst steht die Feuerwache in Töplitz an. „Die Baugenehmigung haben wir sehnlichst erwartet, nun ist sie auf dem Postweg und mit dem Bau kann in Kürze begonnen werden“, sagt Lück. Das Vorhaben in der Töplitzer Straße 3 sei nicht einfach, weil in der Nähe zur Havel der Bau auf 38 Pfähle gesetzt wird, die zuerst in den Boden müssen. Die Töplitzer haben mit der HGW aber schon gute Erfahrungen gesammelt, denn sie hat im Ort die neue Kita für 95 Mädchen und Jungen gebaut. Und weil es so gut funktionierte, soll die HGW für die Stadt an der Damaschkestraße im nächsten Jahr eine weitere Kita bauen. Weil die Eltern drängeln, wollen weder die Stadt noch die HGW kostbare Zeit verlieren und alsbald beginnen.

Von Regine Greiner

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