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Heilpraktiker präsentieren ihre Methoden

Kleinmachnow Heilpraktiker präsentieren ihre Methoden

Auf dem Naturheilkundetag am 3. März in Kleinmachnow kommen Fans der alternativen Medizin voll auf ihre Kosten. Heilpraktiker aus der Region informieren an Ständen und in Vorträgen über ihre Sicht der Dinge. Auch die Selbsthilfegruppen stellen sich vor. Stark nachgefragt sind diese Gruppen von Rheumakranken.

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Der vergangene Naturheilkundetag in Kleinmachnow war gut besucht. Interessierte können sich über viele Aspekte informieren.

Quelle: Privat

Kleinmachnow. Über alternative Heilmethoden sowie Selbsthilfegruppen können sich alle Interessierten beim 12. Kleinmachnower Naturheilkundetag am 3.März informieren. Ebenfalls auf dem Programm stehen zahlreiche Vorträge zu den unterschiedlichsten Themen aus diesen Bereichen.

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark gibt es knapp 90 Selbsthilfegruppen, darunter in Kleinmachnow etwa eine für Rollstuhlfahrer oder die „Düppelfrauen“. In Stahnsdorf existiert zudem eine ADHS-Elterngruppe, die sich im Familienzentrum Clab trifft. Andere Beispiele sind Treffen von pflegenden Angehörigen, für Suchtkranke, Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen oder Migrationshintergrund.

Zulauf bei Wasser- und Trockengymnastik

Besonders viel Zulauf verzeichnet dabei das Thema Rheuma mit Wasser- und Trockengymnastik, im Kommen sind auch Treffen Betroffener von Lyme-Borreliose, psychischen Erkrankungen und das Thema Ernährung. „Wir hätten aber eigentlich gerne mehr soziale Gruppen“, so Bärbel Schenk von der Awo Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (Kis) in Potsdam-Mittelmark.

Im Mittelpunkt von Selbsthilfegruppen steht aber immer der Erfahrungsaustausch untereinander. Wenn Menschen etwa beim Arzt erfahren, dass sie eine schwere Krankheit hätten, würden sie oft in ein schwarzes Loch fallen, weiß Schenk. Da würden dann Selbsthilfegruppen häufig weiterhelfen. Über das Angebot in der Region und im Landkreis können sich Interessierte bei Informationsständen auf dem Naturheilkundetag informieren – und dabei auch gleich mehr über die Heilpraktiker mit ihren verschiedenen Schwerpunkten erfahren. „Wir möchten gerne etwas über unseren Berufsstand vermitteln“, so Ilona Manthey-Konyen aus dem Organisationsteam. „Wir bieten den Menschen eine Alternative oder Ergänzung zur Schulmedizin an. Man muss nicht immer mit Kanonen auf Spatzen schießen.“

Von der Borreliose bis zum sauberen Trinkwasser

Als Ergänzung werden Vorträge angeboten: Hier finden sich Themen wie Borreliose, Lip-/Lymphödem, Basenfasten, sauberes Trinkwasser, Aphasie, gesundes Abnehmen, systemische Familienaufstellung oder richtiges Atmen, aber auch Vorträge über Ernährung in der chinesischen Medizin, Selbsthilfe für psychisch Kranke, das Lösen von emotionalen Blockaden, Achtsamkeit und Selbstwahrnehmung in der Berührung oder amerikanische Chiropraktik.

Das gemeinsame Event der Naturheilpraktiker mit den Selbsthilfegruppen der Region findet aktuell alle zwei Jahren im Bürgersaal des Rathauses Kleinmachnow statt und wird von einem Organisatonsteam aus drei Heilpraktikerinnen sowie der Kis organisiert. In den vergangenen Jahren war er von rund 200 bis 250 Interessenten und damit gut besucht worden, die Vorträge seien meist bis zum letzten Platz besetzt gewesen, sagen die Veranstalterinnen.

Der Naturheilkundetag am Samstag, 3. März, wird um 9.30 Uhr mit einer Begrüßung durch den Kleinmachnower Bürgermeister, Michael Grubert (SPD), eröffnet und dauert dann bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Neben den Infoständen und Vorträgen wird auch ein Buffet angeboten.

Von Konstanze Kobel-Höller

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