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Potsdam-Mittelmark Hier kennen Angler keine Winterpause
Lokales Potsdam-Mittelmark Hier kennen Angler keine Winterpause
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20:46 26.02.2018
Treuenbrietzener Petrijünger rücken regelmäßig zu Arbeitseinsätzen an Baggersee (Foto) und Schwanenteich aus. So auch Gerhard Scheil (re.) und Mike Bartel. Quelle: Thomas Wachs
Treuenbrietzen

Ein paar Zentimeter stark ist die Eisdecke auf dem Baggersee in Treuenbrietzen. Trotzdem sind an seinem Ufer dieser Tage viele Angler in Aktion. Doch haben die Petrijünger die Angelrute mal wieder gegen Motorsäge, Astschere oder Fuchsschwanz getauscht. So auch am Schwanenteich im Stadtpark.

Insgesamt um die 15 Mitglieder des Treuenbrietzener Anglervereins sind an dem Samstag dem Aufruf von Vereinschef Hardy Dreger zum Arbeitseinsatz gefolgt. An den beiden Pachtgewässern säubern sie Uferbereiche von Wildwuchs und pflegen Bäume. Auch haben die jüngsten Stürme noch immer ihre Spuren hinterlassen. Diesmal sind viele herabgebrochene Äste zu beseitigen.

„So halten wir die Ufer zugänglich nicht nur für uns Angler, sondern auch für Spaziergänger und Badegäste“. erklärt Hardy Dreger. Das erfolgt in enger Abstimmung mit dem Grünflächenamt der Stadtverwaltung. Inzwischen erledigen die Angler viele Pflegarbeiten an den kommunalen Gewässern. Bis zu 13 Einsätze und insgesamt 350 bis 450 Arbeitsstunden der Helfer pro Jahr stehen in der Bilanz.

„Die Stadt unterstützt uns, stellt Container für den Grünabfall bereit und transportiert diesen ab“, erklärt Hardy Dreger. „Haben wir vor Jahren vor allem noch Müll beseitigt, stieg der Anteil der Grünpflege immer mehr“, erzählt der Vereinschef. Längst haben die Petrijünger daher nicht nur Ruten, Schnüre und Blinker im Sortiment.

„Wir haben auch bei den Arbeitsgeräten stark aufgerüstet und vieles selbst beschafft für die Arbeitseinsätze im Dienst der Allgemeinheit“, erzählt Hardy Dreger. Auch bringen Vereinsmitglieder private Geräte, Fahrzeuge und Anhänger ein. Mit Sorge sehen die Angelfreunde, dass aktuell viele große Holzstücken und auch Müll auf die Eisflächen geworfen werden. Am Baggersee liegt ein alter Feuerlöscher auf dem Eis, am Schwanenteich sind es große Äste und Steine.

„Das müssen wir dann alles später wieder aus dem Wasser fischen“, erklärt ein Petrijünger beim Arbeitseinsatz. Im schlimmsten Falle verfängt sich der Unrat irgendwann an Angelhaken und Schnüren.

Grund zur Freude hat Hardy Dreger indes bei den Mitgliederzahlen. Der Verein mit derzeit rund 155 Akteuren verzeichnet einen leichten Zuwachs. Vor allem auch bei der Jugend. „Wir hoffen, dass wir sie bei der Stange halten können“, sagt der Vorsitzende des Treuenbrietzener Anglervereins.

Von Thomas Wachs

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