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Hier wachsen die Giga-Gurken

Niemegk Hier wachsen die Giga-Gurken

Einmal mehr erntet der Niemegker Bernd Wolff wieder große Gemüse-Mengen und Gemüse-Exemplare. Einen Meter lang und schwer zu tragen ist die größte Zucchini, fast 100 Gurken sind schon gereift. Das Wetter in diesem Sommer war dem Wachstum förderlich. Und der Enthusiast hat noch etwas erfolgreich ausprobiert.

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Kürbis, Kohlrabi und Gurke sind nicht klein. Doch die Riesenzucchini könnte wahrscheinlich ein Hauptpreis wert sein.

Quelle: Julian Stähle

Niemegk. Kohlrabi, die von Bernd Wolff angebaut werden, bleiben natürlich nicht nur faustgroß. Sondern sie haben dann eher die Ausmaße eines Fußballs. Kein Wunder. Auf der 900-Quadratmeter-Scholle des passionierten Hobby-Gärtners gibt es alljährlich eine Riesenernte zu bestaunen. Nachbarn, aber zunehmend auch Fremde bekommen wieder reichlich Gesprächsstoff geboten – sowohl was die Vielfalt und Vielzahl der Früchte betrifft, als auch deren rekordverdächtiges Wachstum.

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Kohlrabi beinahe so groß wie Fußbälle, eine Zucchini, die so schwer und lang ist, dass man nur mit Mühe tragen kann: Bernd Wolff ist wortwörtlich ein Riesen-Gärtner. Das rekordverdächtige Wachstum hat ihm schon einige Podiumsplätze eingebracht. Die MAZ hat einen Blick auf seine diesjährige Ernte geworfen.

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Dieses Mal ruhen viele Hoffnungen des Niemegkers auf einer Zucchini. Sie ist etwa einen Meter lang und soll ihm bestenfalls den Sieg bei der demnächst anstehenden Wiegemeisterschaft auf dem Spargel- und Erlebnishof Klaistow einbringen.

Dort hat Bernd Wolff bei seinen bisherigen Teilnahmen schon einige Podiumsplätze zu Buche stehen, noch nie aber das oberste Treppchen erreicht. Nicht minder ein Blickfang sind die Zucchini in Zwillingsform, jeweils 80 Zentimeter lang, zusammengewachsen und nur sehr schwer zu tragen.

Produkte aus dem Baumarkt sind nicht im Einsatz

Seit 15 Jahren hegt und pflegt der Autobahnpolizist in der Freizeit die Parzelle in der Sparte am Sauanger, die obendrein einen akkuraten Eindruck abgibt. Jeden zweiten Tag ist er laut eigenem Bekunden vor Ort. Die Arbeit dort entspannt ihn augenscheinlich, so der Pächter. Das Geheimnis, wie er zu den Erträgen im XXL-Format kommt, will der Beamte jedoch selbst zu seinem heutigen 55. Geburtstag nicht lüften.

So viel ist aber gewiss: Der Wechsel von Regen- und Sonnentagen in diesem Sommer war für die Pflanzen schon dienlich; Alpakamist aus der nahen Farm, den er dieses Frühjahr erstmals dem Naturdünger beigemengt hatte, zumindest nicht abträglich. Produkte aus dem Baumarkt kommen indes in der „Flämingpforte“ nicht zum Einsatz.

Wichtig ist, dass die Familie die Leidenschaft ebenfalls unterstützt. Denn es gibt einiges in der Küche zu verarbeiten. 37 Kilogramm Tomaten hat Bernd Wolff schon heimgebracht und demnächst ist wohl die 100. Gurke reif. Die größte hat knapp den bisherigen Bestwert von 64 Zentimetern verfehlt, berichtet der Enthusiast, der natürlich alle Erträge ordentlich bilanziert.

Von Julian Stähle und René Gaffron

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