Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam-Mittelmark Hilfe über Gemeindegrenzen hinweg
Lokales Potsdam-Mittelmark Hilfe über Gemeindegrenzen hinweg
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:00 24.12.2015
Michael Knape (li.) und Niemegks Amtsdirektor Thomas Hemmerling bei der Unterzeichnung des Vertrages. Quelle: Michaela Riedel
Anzeige
Niemegk

Die Zusammenarbeit der Feuerwehren über Gemeindegrenzen hinweg ist nicht nur notwendig, sondern auch seit vielen Jahren gelebte Praxis. Nicht nur als Verstärkung, etwa bei Großbränden oder ähnlichen, schwerwiegenden Ereignissen, sondern auch als Ersthelfer kommen die Wehren der Stadt Treuenbrietzen und des Amtes Niemegk seit Jahren im Nachbarbereich zum Einsatz, wenn sie schneller vor Ort sein können, als die eigentlich zuständige, aber weiter entfernt liegende Wehr. Mit der Unterzeichnung einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung stellen beide Kommunen dieses im Alltag bewährte Modell nun auf eine rechtlich solide Basis.

Im Sinne der Bürger

„Hier geht es um Leben, um Hab und Gut, um Existenzen – da können aufgrund von Verwaltungsgrenzen keine Abstriche gemacht werden, nur hatten wir das bisher nicht schriftlich. Niemand will warten, bis sein Haus niedergebrannt ist“, freute sich Treuenbrietens Bürgermeister Michael Knape während der Vertragsunterzeichnung im Niemegker Rathaussaal. „Es gibt Dinge, die wir tun, weil wir sie im Sinne der Bürger einfach tun müssen.“

Seit drei Jahren kooperieren Niemegk und Treuenbrietzen bereits bei der Grundausbildung der Feuerwehrkameraden, der so genannten Truppmannausbildung, für die die Wehren abwechselnd federführend sind. Eine gemeinsame Einsatzleitgruppe wurde in diesem Jahr ins Leben gerufen. Ein erster, erfolgreich bestandener Test fand bei der Amtsübung im September statt. Auch die Jugendfeuerwehren arbeiten seit diesem Jahr sowohl in Ausbildungsfragen als auch bei der Planung von Freizeitaktivitäten eng zusammen. Im nächsten Jahr wird es ein erstes, gemeinsames Jugendfeuerwehrzeltlager geben, auf das sich nicht nur die Verantwortlichen, sondern auch die Mädchen und Jungen seit langem freuen.

Kameradschaft überregional

Für die Niemegker ist Treuenbrietzen nicht die erste Kommune, mit der eine Vereinbarung zur Kooperation bei Schadensereignissen besteht. Aufgrund der guten Erfahrungen beim Hochwassereinsatz 20013 besiegelten Niemegk und das sachsen-anhaltinische Wittenberg bereits im vergangenen Jahr unter dem Motto „Kameradschaft überregional“ die gegenseitige Unterstützung im Brand- und Katastrophenfall. Bei Verkehrsunfällen auf der Autobahn zwischen beiden Städten ist die Zusammenarbeit bereits mehrfach erprobt worden. Mit Vereinbarungen dieser Art zeigen sich die Wehren flexibel im Kampf gegen den demografischen Wandel.

Von Uwe Klemens

Herta Siebert hat Heiligabend Geburtstag – und das seit 95 Jahren schon. Auch wenn die alte Dame inzwischen im Pflegeheim in Ziesar und nicht mehr in Gollwitz bei Warchau wohnt, ist der Kontakt zu ihrem Heimatdorf nicht abgerissen.

27.12.2015
Brandenburg/Havel Bensdorfer Krippenspiel - Die Heiligen Zwei Könige

Drei junge Frauen haben vor drei Jahren das Bensdorfer Krippenspiel wiederbelebt. Da es anfangs nur vier Kinder waren, mussten als Plan B fünf erwachsene Darsteller mit ran. Diesmal führen sieben Mädchen und Jungen in der Altbensdorfer Kirche die Weihnachtsgeschichte auf – ganz klassisch.

24.12.2015
Brandenburg/Havel MAZ-Interview mit Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) - „Flüchtlingsbewegung ist der größte Stresstest“

Frank-Walter Steinmeier (59), deutscher Außenminister und SPD-Bundestagsabgeordneter der Region, war im Buga-Jahr 2015 mehr als 15 Mal in seinem Wahlkreis unterwegs. Im MAZ-Interview spricht der Minister über Brandenburg, seinen bevorstehenden 60. Geburtstag, seine Familie, seine Partei, die AfD, Horst Seehofer und die Weltpolitik.

25.12.2015
Anzeige