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Holzkörper muss ständig mit Wasser gefüllt sein

Der Einbaum ist zurück in Ziesar Holzkörper muss ständig mit Wasser gefüllt sein

Staunen und Begeisterung bei den 70 Besuchern am Sonnabendnachmittag auf dem Burghof in Ziesar. Der Nachbau des Einbaums von Ziesar war in der langen Nacht der Museen in Ziesar an die Stadt übergeben worden. Auf dem Burghof Ziesar hat er nun einen festen Platz als ständiges Ausstellungsobjekt bekommen.

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Zur Begrüßung des Einbaum in Ziesar gab es eine Torte mit einem nach modellierten Einbaum aus Fondant, gebacken von Marlies und Wolfgang Rusch aus Grebs.

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Ziesar. Staunen und Begeisterung bei den 70 Besuchern am Sonnabendnachmittag auf dem Burghof in Ziesar. Der Nachbau des Einbaums von Ziesar war in der langen Nacht der Museen in Ziesar an die Stadt übergeben worden. Auf dem Burghof Ziesar hat er nun einen festen Platz als ständiges Ausstellungsobjekt bekommen.

Vor 81 Jahren wurde in einiger Entfernung der Burg Ziesar in der Alten See von dem Böttchermeister Wehnemacher das slawische Original gefunden. Zur Begrüßung des Einbaums am Wochenende gab es eine Torte mit einem modellierten Einbaum aus Fondant. Gebacken hatte dieses Gebäck Marlies und Wolfgang Rusch aus dem Ortsteil Grebs. Biskuitboden und Buttercreme, dekoriert mit einem Bild des Einbaums, wie er im Wasser schwimmt.

Angeschnitten wurde die Torte von der Geschäftsführerin von Kulturland Brigitte Faber-Schmidt,  Bootsbauer Hans Joachim Behnke, Bürgermeister Dieter Sehm und Christof Krauskopf vom Landesdenkmalamt

„Ein langersehnter Tag ist für Ziesar nun Wirklichkeit geworden, der Einbaum ist zurückgekehrt“, schwärmte Museumsleiter Clemens Bergstedt. Ein langer Gerichtsstreit hatte das Original 2010 das Original aus dem kulturhistorischen Museum von Magdeburg ins Land Brandenburg zurück. In Wünsdorf wurde er eingelagert. Ziesar ging erst einmal leer aus.

Die Verantwortlichen versprachen Ziesar aber einen Nachbau. 2016 konnte das Projekt realisiert werden. „ Es war schon ein ungewöhnliches Projekt“, sagte die Geschäftsführerin von Kulturland Brigitte Faber- Schmidt. Bootserbauer Hans Joachim Behnke berichtete von sich beschwerenden Anwohnern, einem helfenden Syrier und vielen begeisterten Mitstreitern-

Aus Schattberge war das Ehepaar Steinicke angereist. Beide sind beeindruckt von dem Einbaum. „Ziesar ist um eine historische Attraktion reicher geworden“, sagen die Gäste aus Sachsen-Anhalt.

Der Kultur- und Heimatverein Ziesar hatte für die Besucher eine Informationstafel, eine kleine Dia-Show und einen Zettel zur Beantwortung von Quizfragen über den Einbaum und des Nachbau vorbereitet. Eifrig beteiligten sich die Anwesenden an der Beantwortung der Fragen.

„Der Einbaum verbleibt nun ständig auf dem Burghof. Die Stadt muss nun darauf achten, dass der Kahn nicht austrocknet. Das heißt, dass der Holzkörper ständig mit Wasser gefüllt sein muss.

Von Antje Krause

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