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Hubschrauber-Rückkehr ist verschoben

Kamow ist einfach zu hoch Hubschrauber-Rückkehr ist verschoben

Der restaurierte Kamow 26 ist am Wochenende nicht wie geplant in seine Heimat zurückgekehrt. Der Hubschrauber hätte seinen Platz neben der IL 18 „Tango Echo“ in Borkheide einnehmen sollen. Zwar ist er fertig restauriert, doch für den Transport auf dem Sattelschlepper ist er zu hoch.

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Vorerst fehlt der Kamow-Hubschrauber neben der IL 18 als Nachbar,

Quelle: privat/Famuilie

Borkheide. Der restaurierte Kamow 26 ist am Wochenende nicht wie geplant in seine Heimat zurückgekehrt. Er hätte seinen Platz neben der IL 18 „Tango Echo“ einnehmen sollen. Doch es kam anders als es die Hans-Grade-Gesellschaft vorgesehen hatte.

Als der Hubschrauber in Wildau schon startklar auf dem Tieflader stand, stellte der Fahrer fest, dass die Fuhre zu hoch ist. Die zulässige Gesamthöhe von vier Metern war um 80 Zentimeter überschritten. Dafür wäre auf jeden Fall eine Sondergenehmigung notwendig gewesen, die allerdings am Sonnabend nicht vorgelegen hat. So müssen sich die Enthusiasten in der Waldgemeinde weiter in Geduld üben. Rund fünf Jahre war der Agrarhelikopter bei Trainico, einem Ausbildungsbetrieb der Lufthansa, untergebracht. Dort war er erfolgreich instand gesetzt worden.

Einweihung nächstes Wochenende geplant

„Ich bin enttäuscht“, sagte Kevin Kuck. Der stellvertretende Vorsitzende der Hans-Grade-Gesellschaft hofft jetzt, noch im Laufe dieser Woche die unter Denkmalschutz stehende Maschine überführen zu können. „Wir wollen den flugfähigen Hubschrauber im Rahmen der Aktion ’Feuer und Flamme für unsere Museen’ einweihen“, sagt er. An dem Plan wird seinen Aussagen zufolge weiter festgehalten.

Einerseits soll jetzt ein Sattelschlepper zum Einsatz kommen, der noch tiefer gelegt ist als das von der Michendorfer Firma NKD bereitgestellte Fahrzeug. Andererseits überlegt der Trainico-Ausbilder Steffen Hackenschmidt, das Getriebe noch einmal zu demontieren. So könnte ebenso etwas an Höhe reduziert werden. Als der Helikopter im Dezember 2010 von Borkheide zu dem Reparatur-Stützpunkt am Rand von Berlin transportiert worden war, gab es diese Problem offenbar nicht, so dass diesmal schlicht niemand damit gerechnet hatte.

Vor zwei Jahren kam MI 8

Auch als vor zwei Jahren ein weiterer Hubschrauber hierzulande seine neue Heimat fand, ging alles glatt. Der Hubschrauber MI-8 war auf einem Tieflader vom Flugplatz in Fürstenwalde nach Borkheide geschafft worden. Für den Transport wurden die Rotorblätter, das Getriebe und das Fahrgestell demontiert. „Sonst hätten wir bei einer lichten Höhe des Hubschrauber von circa 4,30 Metern, Probleme mit den Brücken bekommen“, so Hackenschmidt.

Bei einer Höhe von 4,80 Metern gab es folgerichtig gar keinen Handlungsspielraum. Die Fahrt ist zunächst einmal verschoben worden. ako

Von Andreas Koska

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