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Im Einsatz für die Feuerwehr

MAZ zu Hause ... in Phöben Im Einsatz für die Feuerwehr

Im nächsten Jahr will die Phöbener Feuerwehr groß ihren 90. Geburtstag feiern. Dafür sitzen die Kameraden gemeinsam mit dem Förderverein schon an der Planung. Seit 2002 nimmt der Verein den Kameraden viel Organisatorisches bei Veranstaltungen ab. Nachwuchssorgen kennt der Vereinsvorsitzende Uwe Sparfeld genauso gut wie der Ortswehrführer Andreas Schütt.

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Jugendwartin Vanessa Schütt, Vereinsvorsitzender Uwe Sparfeld und Ortswehrführer Andreas Schütt vor dem Feuerwehr-Depot.

Quelle: Luise Fröhlich

Phöben. Wenn es im Winter schwer fällt, die Phöbener nach draußen zu locken, kommt der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr ins Spiel. „Wir waren einer der ersten in Werder und Umgebung, die das Knutfest, also das Weihnachtsbaumverbrennen, organisiert haben“, erzählt Andreas Schütt, Ortswehrführer und Vorstandsmitglied. Die Phöbener kommen am Feuer hinter dem Depot zusammen, tauschen sich aus und besonders die Kinder haben ihre Freude daran, die Bäume brennen zu sehen. „Feuer hat immer eine Anziehungskraft. Mittlerweile hat sich das Fest gut rumgesprochen und wir müssen dafür keine Werbung mehr machen“, so der 41-Jährige, der selbst seit seiner Kindheit bei der Feuerwehr tätig ist. Glücklich sind die 18 aktiven Kameraden der Wehr besonders darüber, dass sie seit 2002 einen Förderverein haben, der ihnen die Organisation solcher Veranstaltungen abnimmt.

Uwe Sparfeld (61) ist Vereinsvorsitzender seit der Gründung. Er selbst war fast 40 Jahre lang aktives Mitglied der Feuerwehr und ist nun in der Alters- und Ehrenabteilung. Der Verein zählt derzeit 72 Mitglieder, die meisten sind über 60 Jahre alt, wie Sparfeld berichtet. „Es ist schwierig nicht nur neue Kameraden für die Wehr zu finden, sondern auch Mitglieder für den Verein“, so der gelernte Elektroinstallateur. Bei seinen Mitgliedern setzt der Verein auf Vielfältigkeit, so dass alle Fertigkeiten, ob Kuchen backen oder Löcher bohren, gern gesehen sind. „Derzeit ist es so, dass Organisation und Ausführung meist von den gleichen Personen gestemmt werden“, berichtet die Jugendwartin Vanessa Schütt (20). Oftmals sind es der Vorstand und noch ein paar weitere Mitglieder, die immer helfen.

Der Veranstaltungskalender für das Jahr ist voll. Nach dem Knutfest im Januar folgt der Feuerwehrball – eine Tradition, wie Andreas Schütt verrät. Am 15. April hat der Förderverein das Osterfeuer geplant und für den 22. Juli die Beachparty, die einst mal ein Tag der offenen Tür war. In diesem Jahr findet die Party auf der Festwiese zum sechsten Mal statt. Etwa 400 Besucher werden erwartet. Auch am traditionellen Phöbener Dorffest beteiligt sich der Verein. Wenn die Feuerwehr im nächsten Jahr ihr 90-jähriges Bestehen feiert, sollen auch einige Highlights auf den Plan kommen. Eine andere wichtige Aufgabe des Fördervereins besteht darin, Spenden zu sammeln. Förderer könnten das Geld dank des Vereins an eine verlässliche Adresse schicken und sicher gehen, dass es in Veranstaltungen, Jugendarbeit oder gemeinsame Fahrten fließt, so Andreas Schütt. Auch Materialien für Jugendwettkämpfe werden über Spenden oder Einnahmen bei Feiern finanziert.

Die Zusammenarbeit mit der Werderaner Verwaltung laufe Andreas Schütt zufolge mittlerweile gut. Die Kameraden können seit einiger Zeit zum Beispiel einen Container für Versammlungen und Schulungen hinter dem Haus nutzen.

Von Luise Fröhlich

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