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Potsdam-Mittelmark Im Fackelschein auf die Fläming-Burgen
Lokales Potsdam-Mittelmark Im Fackelschein auf die Fläming-Burgen
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11:02 22.10.2013
Das Heimatmuseum Treuenbrietzen ist demnächst bis in die Nacht geöffnet. Quelle: Privat
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Bad Belzig

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark steht in diesem Jahr im Mittelpunkt der Aktion, die bereits zum neunten Mal stattfindet. Mit 44 Einrichtungen beteiligen sich zwischen Havel und Fläming besonders viele Aussteller. Die zentrale Auftaktveranstaltung zum langen Tag der Museen findet in Ziesar statt. Vize-Landrat Christian Stein gibt um 13 Uhr von der Burg aus den symbolischen Startschuss für diesen einzigartigen kulturellen Höhepunkt. Die einstige Bischofsresidenz nördlich der Autobahn 2 beherbergt eine noch junge Dauerausstellung, das 2005 eröffnete Museum für brandenburgische Kirchen- und Kulturgeschichte des Mittelalters.

Auch das unterhalb der Burg gelegene Heimatmuseum Ziesar ist in die Auftaktveranstaltung eingebunden. Aus Anlass von „Feuer und Flamme“ feiert die Pritzerber Rohrweberei (Amt Beetzsee) eine Neueröffnung. Deutschlands letzte Werkstatt dieser Art wird gerade im Auftrag der Stadt Havelsee in ein Museum umgebaut. Darin dreht sich alles um den nachwachsenden Rohstoff Schilfrohr. Wie das Rohr zu Matten verarbeitet wird, sehen die Besucher an historischen Webstühlen. In Deetz (Groß Kreutz/Havel) nutzt der Heimatverein den Aktionstag, um sein 15-jähriges Bestehen zu feiern. Die Deetzer betreiben ein Heimatmuseum und haben sich insbesondere der Geschichte der Ziegeleien verschrieben.

Die Stadt Brandenburg ist mit dem Industriemuseum und dem Stadtmuseum samt Steintorturm bei der Aktion vertreten. Im Westhavelland präsentiert sich zum Beispiel das Optikindustrie Museum im Rathenower Kulturzentrum. Neu dabei sind das Friesacker Heimathaus und der Wagenitzer Schwedenturm mit Heimatstube.

Damit Kulturfreunde nicht den Überblick verlieren, haben die Veranstalter elf Routen durch die Museen der Landkreise von Ostprignitz-Ruppin bis hinunter nach Elbe-Elster ausgearbeitet. Allein in Potsdam-Mittelmark rechnet Kultur-Managerin Doris Patzer von der Kreisverwaltung mit bis zu 5000 Besuchern. Das entspricht in etwa der Zahl wie im vergangenen Jahr. In der Regel sind alle Häuser von 13 bis 20 Uhr geöffnet, manche noch länger.

Typisch für den Aktionstag ist, dass die Museen in das Licht von Fackeln und Kerzen gerückt werden. Oft gibt es ein Rahmenprogramm, wie im Reckahner Rochow-Museum, wo ab 18 Uhr zu einem Lampionumzug durch den illuminierten Gutspark eingeladen wird.

Informationen im Internet gibt es hier.

Von Frank Bürstenbinder

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