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Im Trafohäuschen wird jetzt gewerkelt

Fahrradwerkstatt an der Kleinmachnower Gesamtschule Im Trafohäuschen wird jetzt gewerkelt

Mit 34 Angeboten neben der Schulzeit hat die Maxim-Gorki-Gesamtschule in Kleinmachnow ihr Ganztagsangebot weiter ausgebaut. Jetzt wurde eine Fahrradwerkstatt in einem ehemaligen Trafohäuschen eröffnet. Unter Anleitung des Hausmeisters werden Schüler hier ihre Räder in Zukunft selbst reparieren. Die Nachfrage ist groß.

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Das Team der Fahrradwerkstatt legt Hand an: Tobias, Liam, Laurenz, Julian, Luka und Enrico (v.l.) prüfen ihren ersten Fall.

Quelle: Stich

Kleinmachnow. Die Maxim-Gorki-Gesamtschule geht mit einem neuen Ganztagsangebot an den Start. Im ehemaligen Trafo-Häuschen auf dem Schulgelände ist eine Fahrradwerkstatt eingerichtet worden, die von den Schülern selbst betreut wird. Unter Anleitung von Hausmeister Henry Kiesow soll dort in Zukunft im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft geschraubt und gewerkelt werden.

„Das Trafo-Häuschen ist in Eigenarbeit eingerichtet und hergerichtet worden“, erzählt Schulleiterin Petra Dziewulski. Das Energieunternehmen Eon-Edis hatte das Gebäude der Gemeinde kostenlos übertragen. „Wir haben 800 Euro dazugegeben, dann konnte der Umbau starten“, so Bürgermeister Michael Grubert (SPD), der gemeinsam mit Hausmeister Kiesow und dem 14-jährigen Schüler Misel die Eröffnung der Werkstatt mit einem Banddurchschnitt zelebrierte.

Ganztagskoordinatorin Katrin Schöning hat das Projekt angeregt. „Die Fahrradwerkstatt soll auch für den Technikunterricht in den elften und zwölften Klassen genutzt werden.“ Im Vordergrund stehe aber die Arbeitsgemeinschaft, zu der sich alle Schüler, die Interesse daran haben, melden können. An Aufträgen, da ist sich Schöning sicher, wird es nicht mangeln. An der Schule gibt es 160 überdachte und beleuchtetet Fahrradständer, die meistens voll belegt sind. Das ein oder andere Rad wird eine Auffrischung gut gebrauchen können, jede Woche soll es einen festen Werkstatttermin geben.

Bürgermeister Michael Grubert (r) eröffnete die Werkstatt gemeinsam mit Misel (14) und Hausmeister Henry Kiesow

Bürgermeister Michael Grubert (r.) eröffnete die Werkstatt gemeinsam mit Misel (14) und Hausmeister Henry Kiesow. Die Gemeinde hat 800 Euro zum Umbau dazugegeben, das meiste ist in Eigenarbeit geleistet worden.

Quelle: Stich

Im laufenden Schuljahr bietet die Maxim-Gorki-Gesamtschule 37 Angebote neben der reinen Schulzeit an. „Wir sind jetzt im achten Jahr unserer Ganztagsangebote“, sagt Schulleiterin Petra Dziewulski. Die Arbeitsgemeinschaften haben sich ihrer Ansicht nach hervorragend bewährt und machen inzwischen einen guten Teil der Attraktivität der Schule aus. Was ihr am neuen Angebot besonders gefällt: „Es geht dabei um die Sicherheit der Schüler. Und das ist uns natürlich besonders wichtig.“

Von Jürgen Stich

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