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Potsdam-Mittelmark Immer mehr Zuspruch für das Familienzentrum
Lokales Potsdam-Mittelmark Immer mehr Zuspruch für das Familienzentrum
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18:04 27.10.2016
Ausgebautes Dachgeschoss des Bürgerhauses Caputh.
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Schwielowsee

Die Anstrengungen der vergangenen zweieinhalb Jahre haben sich gelohnt, sagt Anna Töpfer. Die Angebote des Familienzentrums Schwielowsee werden immer besser angenommen. „Der Bedarf ist auf jeden Fall da“, sagt die engagierte Erziehungswissenschaftlerin, die das Zentrum managt. Eins würden sich aber viele Familien wünschen: mehr Platz.

Das Familienzentrum ist seit 2014 in erster Linie Anlaufstelle für Familien mit jungen Kindern, die Hilfe in Erziehungsfragen brauchen oder den Wunsch hegen, sich besser zu vernetzen. Das Angebot ist stetig gewachsen. Am Familiencafé nehmen mittlerweile immer donnerstags bis zu 30 bis 50 Kinder und Erwachsene teil. „Gerade in der Elternzeit ist es wichtig, Kontakt zu anderen Müttern oder Vätern zu haben“, sagt Töpfer. „Viele ziehen von Berlin hierher oder kommen nach dem Studium wieder zurück in ihre Heimat.“ Der Bedarf ist in allen drei Ortsteilen etwa gleich.

Anna Töpfer managt das Zentrum. Quelle: Luise Fröhlich

Betreiber des Zentrums ist der Verein Soziale Hilfen in Berlin/Brandenburg (SHBB). Die Bewirtschaftungskosten teilen sich Landkreis und Kommune. „Die Kooperation mit der Gemeinde ist nach wie vor toll“, lobt Töpfer. Ein gemeinsames Projekt ist die Babybegrüßung. Die Gemeinde schreibt die frisch gebackenen Familien an und weist auf das Angebot im Familienzentrum hin. Töpfer begrüßt die Familien dann entweder vor Ort oder fährt zu ihnen nach Hause und versorgt sie mit einem Beutel voller nützlicher Dinge – darunter auch Handgemachtes aus dem Nähtreff. Weil es mittlerweile in Kooperation mit der Initiative „Schwielowsee Aktiv 55+“ auch ein breites Angebot für Senioren gibt, reicht das als offener Raum ausgebaute Dachgeschoss im Caputher Bürgerhaus nicht mehr aus. „Viele wünschen sich mehr Raum zum Treffen, auch außerhalb des Familienzentrums“, so Töpfer.

Eine neue Aktion ist das Roboterevent, bei dem Väter, Großväter und Kinder Roboter selbst bauen und programmieren können. „Ein Familienzentrum muss leben, sonst wird es langweilig“, sagt Töpfer.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Von Luise Fröhlich

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