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Potsdam-Mittelmark In Teltow funkt’s immer noch
Lokales Potsdam-Mittelmark In Teltow funkt’s immer noch
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18:09 20.10.2015
Industriemuseum Teltow: Willy Eckert am noch immer funktionstüchtigen Transceiver „Teltow 215“. Quelle: privat
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Teltow/Landkreis

Von Hamburg bis München sind Museumsnächte kulturelle Highlights geworden. Der Landkreis Potsdam-Mittelmark hat vor elf Jahren das Event als Aktionstag „Feuer und Flamme für unsere Museen“ begründet, der stimmungsvoll bei Fackel- und Kerzenschein endet. Am 24. Oktober ist es wieder soweit: 70 Museen in acht Brandenburger Landkreisen und Städten laden zum Entdecken ein. Allein in Potsdam-Mittelmark öffnen 44 Museen zwischen 13 und 20 Uhr. Garniert werden die Museums-Exponate vielerorts mit Kunstaktionen, Musik und Lesungen oder einem Fest mit Imbiss.

Die Auftaktveranstaltung für Mittelmark findet am 24. Oktober um 13 Uhr im Industriemuseum Teltow, Oderstraße 23, im Beisein von Landrat Wolfgang Blasig (SPD) statt. Im Mittelpunkt steht die Funktechnik. Zum Beispiel wird dort der Transceiver „Teltow 215“ gezeigt, der zwischen 1973 und 1978 in Teltow produziert wurde und immer noch funktioniert.

Das kleinste Museum im Land Brandenburg steht in Nudow und öffnet auch am Aktionstag seine Türen. Quelle: Jens Steglich

Auf Initiative von Lothar Starke, dem heutigen Museumsleiter, hatte sich 2003 ein Förderkreis für ein Industriemuseum gegründet, um die bedeutenden technischen und unternehmerischen Leistungen der Region Teltow als Industriekultur zu bewahren. Viele Ehrenamtliche haben Material gesammelt und die industrielle Geschichte der Region aufbereitet. Besonders die fünf Fachgebiete Elektronik, Kommunikation, Automatisierung, Polymerchemie und Infrastruktur werden behandelt. Teltow beschließt den Tag für die Kleinen mit dem Lampionumzug ab 18 Uhr vom Marktplatz.

Im Petzower Park gibt es was auf die Ohren, wenn das Berliner Trio „Conc or Dance“ und die „Middlestreet music“ (13 bis 16 Uhr) Oldies und Überraschungen am Waschhaus bieten.

Und auch das kleine Kähnsdorf „steht noch einmal in Flammen“. Mit einem Programm, das sowohl noch mal Höhepunkt als auch Abschluss der Saison ist, beteiligen sich die Kulturscheune und der Findlingsgarten. Wärend die Heimatstube in Kähnsdorf von 11 bis 20 Uhr bei freiem Eintritt öffnet, erwartet die Kulturscheune ihre Gäste ab 16 Uhr zum „Literarisch-musikalischen Nachmittag“(mit Eintritt). Das Berliner „Kaliope –Team“ mixt in seinem Programm „Wenn ich zwei Vöglein wär….“ charmant heitere und ernste Texte zu einer Hommage an den Schriftsteller, Kabarettisten und Maler Joachim Ringelnatz. Gegen 17.30 Uhr begleitet der „Spielmannszug NS e.V.“ die Gäste der Kulturscheune zum Findlingsgarten, wo das Programm weiter geht.

Fahrzeuge, Fest, Filme


Auf insgesamt 11 Routen können die Besucher durch die Museen streifen.

Das Fahrzeugmuseum in Bergholz -Rehbrücke und das kleinste Museum Brandenburgs, das „Nudow-seh’um“, sind zum Beispiel auf der Route 4 zu erleben.

In Michendorf organisiert der Heimatverein ab 13 Uhr im und vor dem Heimatmuseum, der Mühle auf dem Wolkenberg, ein Fest. Bei Kaffee und Kuchen, am Abend dann auch bei Bratwurst, Suppe und Glühwein wird gefeiert. Das Heimatmuseum ist an diesem Tag zum letzten in diesem Jahr geöffnet und geht dann in die Winterpause.

Das Heimatmuseum Deetz in der Alten Dorfstraße 1 öffnet öffnet um 14 Uhr. Gezeigt werden Filme aus den 80er Jahren des Deetzer Schmalfilmers Alfred Fielitz. Erlebbar ist auch die Geschichte der Deetzer Ziegeleien, und das von Günter Fillies gebaute Modell des Brennofens am Ziegeleiweg wird erstmalig präsentiert. Bei Dunkelheit treffen sich alle am Dorfbackofen bei Fackeln und Glühwein.

Info: Das gesamte Programm für „Feuer und Flamme“ unter www.potsdam-mittelmark.de

Von Claudia Krause

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