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Potsdam-Mittelmark Panzerfaust muss gesprengt werden
Lokales Potsdam-Mittelmark Panzerfaust muss gesprengt werden
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19:24 22.06.2015
Geborgener Handgranaten-Sprengkopf, Lietzen 2002 Quelle: Johann Müller
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Teltow

Wegen der Sprengung eines Panzerfaust-Kopfs müssen am Donnertagmorgen eine Kita und Wohnhäuser in Teltow geräumt werden. Bei Erdarbeiten ist in der vergangenen Woche auf einem Grundstück in der Potsdamer Straße 38 Munition gefunden worden – darunter auch der Gefechtskopf aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Dieser Blindgänger kann nicht transportiert werden, daher ist, wie die Rathaussprecherin Andrea Neumann erklärt, eine Sprengung vor Ort erforderlich. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg (KMBD) wird das Weltkriegs-Relikt ab 9 Uhr in die Luft jagen.

125 Anwohner von Räumung betroffen

Die Behörden werden einen Sperrkreis von etwa 150 Metern um den Fundort des Blindgängers einrichten. Um dies zu gewährleisten, müssen vorab sieben Mietshäuser im Umkreis geräumt werden. Die Bewohner der Gebäude sollen ihre Wohnungen bis spätestens 8 Uhr verlassen und erst nach Freigabe des Sperrkreises wieder betreten. Das verfügte das Ordnungsamt. Für die etwa 125 betroffenen Menschen wird der Stubenrauchsaal am Rathaus, Marktplatz 1-3, zur Notunterkunft. Per Wurfsendung will die Stadt die Betroffenen in den kommenden Tagen informieren.

Kinder kommen in Ersatz-Kita

Die benachbarte Kindertagesstätte „Teltower Rübchen“ wird aus Sicherheitsgründen ebenfalls evakuiert – die Kinder sollen vorübergehend in einer anderen Einrichtung untergebracht werden. Die Eltern wurden bereits informiert. Wegen der Nähe zur Potsdamer Straße (L76) wird es gegen 9 Uhr zur kurzzeitigen Vollsperrung (Fahrbahn, Geh- und Radweg) zwischen Potsdamer Straße Ecke Katzbachstraße und Potsdamer Straße Ecke Jahnstraße kommen.

Von Ulrich Wangemann

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