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BIZ vermittelt zwischen Schule und Wirtschaft

Blick in die Zukunft BIZ vermittelt zwischen Schule und Wirtschaft

Das Informationszentrum für Berufs- und Studienorientierung (IZB) im Industriemuseum der Region Teltow vermittelt zwischen Schulen und der Wirtschaft bei der Suche nach Ausbildungsplätzen und bei der Sicherung des Fachkräftenachwuchses. 1560 Schüler nutzten im vergangenen Jahr die Angebote des IZB

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Museum mit Zukunft: Schüler informieren sich im Informationszentrum für Berufs- und Studienorientierung über die Berufs- und Entwicklungschancen in der Region Teltow.

Quelle: IZB

Teltow. Knapp 1560 Schüler aus den Schulen der Region Teltow hat das Informationszentrum für die Berufs- und Studienorientierung (IZB) im Industriemuseum der Region Teltow im vorigen Jahr bei ihrer Suche nach einem Ausbildungs- oder Studienplatz unterstützen können. Damit sei das Interesse der Schulen an einer Kooperation mit dem IZB weiter gestiegen, sagte Hartmut Wittich am Donnerstag auf der Schuljahreskonferenz 2016 im Industriemuseum in Teltow.

Wittich ist dort für die inhaltliche Arbeit verantwortlich. Das IZB vermittelt zwischen den verschiedenen Schulen und der regionalen Wirtschaft, um einerseits die Schüler über die vielfältigen Möglichkeiten der Berufsausbildung zu informieren und andererseits zur Fachkräftesicherung in den Unternehmen beizutragen. „Im schnellstwachsenden Raum unter den Mittelzentren haben wir damit die Chance, die nächste Generation anzusprechen und einem Fachkräftemangel aktiv entgegenzuwirken“, bestätigte Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt (SPD) die Bedeutung des Zentrums.

Mit 16 Schulen in der Region hat das Informationszentrum derzeit Vereinbarungen über eine Zusammenarbeit abgeschlossen. In der Datenbank sind bis zu 250 Unternehmen gelistet, die mit dem IZB kooperieren. Im vorigen Jahr wurden mehr als 40 Exkursionen – auch für Lehrer – organisiert. Ein Teil der Betriebe stellte sich mit seinem Profil und den Entwicklungschancen auch in den Schulen vor. Trotz der guten Bilanz wünscht sich Wittich mehr Zulauf aus den oberen Klassen vor allem des Weinberg-Gymnasiums sowie der Maxim-Gorki-Gesamtschule Kleinmachnow.

Das Industriemuseum sollte noch stärker als Ergänzung zum Unterricht genutzt werden, appellierte er an die anwesenden Schulleiter und Lehrer. In der Ausstellung würden die Schüler beispielsweise sehen, dass industrielle Informatik mehr sei als eine Webseite aufzubauen.

Vorab sollten Lehrer mit dem IZB die Inhalte eines Besuchs im Industriemuseum der Region Teltow gemeinsam abstimmen, empfiehlt der stellvertretende Vorsitzende des gleichnamigen Vereins, Norbert Gölitzer. So könnten die Schüler noch besser auf die rund 90 Minuten Praxisunterricht eingestimmt werden. Dabei sollten die Schüler konkrete Aufgaben erhalten, die sie hinterher in den Schulen abrechnen müssten.

In der Ausstellung können sich die Jugendlichen über die Industriegeschichte der Region Teltow informieren, Versuche mit moderner Technik durchführen, die die Wirtschaft in der Praxis wirklich einsetzt, und mit eingeladenen Unternehmen der Region ins Gespräch kommen.

Mit einem neuen Media-Guide-System lassen sich seit gut einem Monat unterrichtsrelevante Informationen auch aufs Smartphone oder Tablet herunterladen.

Von Heinz Helwig

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