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Internationales Kunstfestival in Stahnsdorf

Sieben Tage mit sechs Nationen Internationales Kunstfestival in Stahnsdorf

Vereine und Jugendclubs aus fünf Kommunen des Landkreises Potsdam-Mittelmark haben sich zusammengetan und ein internationales Jugendkunst-Festival organisiert. Stattfinden wird es Anfang August in Stahnsdorf. Im Festival-Camp kommen für sieben Tage junge Leute aus sechs Nationen zusammen.

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Nuthetaler Jugendliche sind schon im Festival-Fieber.

Quelle: Jana Köstel

Nuthetal/Stahnsdorf. Sieben Tage, sechs Nationen, zehn Workshops, Partys und allerlei Ausflüge – Anfang August steigt ein internationales Jugend-Kunstfestival, das es in dieser Form in der Region bislang noch nicht gab. Vereine, Jugendclubs und Jugendkoordinatoren aus fünf Kommunen des Landkreises Potsdam-Mittelmark haben sich zusammengetan und das Festival „Youthrope“ organisiert, darunter der Nuthetaler Verein „Die Brücke“ und das Stahnsdorfer Jugend- und Freizeitzentrum „Clab“.

Das Clab-Gelände am Bäkedamm 2 verwandelt sich vom 1. bis 7. August in ein Camp – zelten werden dort neben den 14- bis 17-jährigen aus Nuthetal, Stahnsdorf, Bad Belzig, Borkwalde, Borkheide und aus dem Amt Brück auch junge Letten, Litauer, Polen, Ukrainer und Slowaken. Ob eventuell auch eine Gruppe junger Flüchtlinge im Festival-Camp dabei sein wird, steht noch nicht fest, sagte Nuthetals Jugendkoordinatorin Jana Köstel.

„Es geht darum, andere Kulturen kennenzulernen, Verständnis füreinander zu entwickeln und Gemeinsamkeiten zu entdecken“, sagte Köstel. Gesprochen wird im Camp vorrangig Englisch. Beim Festival, das von Bund, Land und Landkreis gefördert wird, erwartet die jungen Menschen ein volles Programm – zum Beispiel an drei Tagen verschiedene Workshops. Angeboten wird unter anderem ein Graffiti- oder ein Video- und Fotokurs, bei dem auch ein Film übers Festival entstehen soll. Bei einem Band-Workshop wird Musik mit Instrumenten gemacht, während beim Kurs „Musik mit Smartphone“Gitarre und Schlagzeug allenfalls virtuell bedient werden.

Festivalplätze sind noch frei

Das Festival-Programm haben Jugendliche mitbestimmt. Junge Leute aus Nuthetal und Brück etwa reisten zu Partner-Vereinen in Litauen und Lettland, um Ideen vorzustellen und gemeinsam welche zu entwickeln.

Geplant sind auch Berlin-Ausflüge. Bei einer Tour werden Jugendkulturen in den Blick genommen, beim klassischen Ausflug stehen Brandenburger Tor und Fernsehturm auf dem Programm.

Fürs Festival vom 1. bis 7. August in Stahnsdorf sind noch Plätze frei für junge Leute zwischen 14 und 17 Jahren. Anmeldungen: Tel. 03200/82 750.

Die Gruppe „Siebdruck“ soll Motive entwickeln, vielleicht auch ein Festival-Logo, die auf die Jute-Beutel gedruckt werden, die jeder Festival-Besucher bekommt. Im Angebot ist auch ein Parkour-Workshop. Parkour steht hier für die Kunst der effizienten Fortbewegung. Die jungen Leute werden versuchen, durch einen urbanen oder natürlichen Raum möglichst effektiv von Punkt A zu Punkt B zu gelangen und sollen dabei Hindernisse allein mit den Fähigkeiten ihres Körpers elegant überwinden.

Die Jugendlichen beim Kurs Veranstaltungsmanagement wiederum haben eine Spezialaufgabe: Sie organisieren die Abschluss-Veranstaltung des Festivals am 6. August. An dem Abend präsentiert die Jugend aus sechs Nationen ihre Workshop-Ergebnisse und feiert Abschluss-Party mit Bands aus der Region.

Von Jens Steglich

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