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Potsdam-Mittelmark Investor will Seniorenresidenz bauen
Lokales Potsdam-Mittelmark Investor will Seniorenresidenz bauen
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18:52 29.06.2016
Eine Residenz für Senioren: Laut Demografiebericht des Kreises soll sich in der Gemeinde Nuthetal die Zahl der über 65-Jährigen bis zum Jahr 2030 verdoppeln. Quelle: Orpea
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Bergholz-Rehbrücke

In der Gemeinde Nuthetal werden die Weichen für den Bau einer Seniorenresidenz gestellt. Bauen und betreiben wollen die Einrichtung Tochtergesellschaften der französischen Orpea Gruppe, die in neun Ländern aktiv ist und zu den größten europäischen Pflegeheimbetreibern gehört. Die Seniorenresidenz soll auf einer Fläche am Biberweg in der Rehbrücker Gartenstadt entstehen und mit 72 Einzelzimmern ausgestattet werden. Im Erdgeschoss ist ein Hausrestaurant mit einer Gartenterrasse geplant „sowie ein Café, in dem die Bewohner, Angehörige und Gäste willkommen sind“, heißt es in einem Papier des Investors. Ebenfalls im Erdgeschoss soll ein Wohnbereich für Menschen mit Demenz-Erkrankungen geschaffen werden. Aus diesem Wohnbereich wird es einen direkten Zugang in einen geschützten Garten geben.

Das Seniorenhaus soll die Fürsorge im Alter Unternehmensgruppe betreiben, als Bauherr tritt die Orpea Deutschland Immobilien Services GmbH auf. Beide Gesellschaften gehören zum französischen Mutterkonzern, der europaweit über 42 000 Mitarbeiter in 697 Senioreneinrichtungen beschäftigt. Der Investor hat das Grundstück in der Rehbrücker Gartenstadt schon gekauft und will „schnellstmöglich“ mit dem Bau beginnen, sagte Nuthetals Bürgermeisterin Ute Hustig (Linke).

Der Bauantrag sei bereits gestellt worden. Parallel dazu läuft das Bebauungsplanverfahren. Die Gemeindevertreter billigten am Dienstagabend nötige Änderungen am Bebauungsplan und beschlossen die öffentliche Auslegung der Pläne, die vom 18. Juli bis 18. August erfolgt. „Wir hoffen, dass der B-Plan im September in der Gemeindevertretung beschlossen werden kann“, sagte Bauamtsleiter Rainer vom Lehn. Loslegen kann der Investor, sobald der B-Plan rechtskräftig ist und die Baugenehmigung vom Landkreis vorliegt. Für die geplante Seniorenresidenz wird etwas mehr Platz gebraucht, deshalb muss der bisher geltende B-Plan geändert werden. Die Höhe des Gebäudes, die im alten Plan festgelegt ist, wird aber nicht geändert, sagte Hustig. Die Haushöhe von etwa 14 Metern war Teil eines Kompromisses, der 2013 mit Anwohnern gefunden wurde.

Für die Ansiedlung eines Seniorenheims in Bergholz-Rehbrücke gab es in den vergangenen Jahren mehrere vergebliche Anläufe. Beim letzten gescheiterten Versuch konnten sich der damalige Grundstückseigentümer und die Brandenburger Volkssolidarität nicht einigen. Die Bürgermeisterin ist zuversichtlich, dass es diesmal klappt. Dass Investor und Betreiber zu einer Gesellschaft gehören, sei von großem Vorteil. Zum Vorhaben wird im Herbst noch eine Einwohnerversammlung stattfinden, kündigte sie an.

Von Jens Steglich

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