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Festival zum Kennenlernen

Stahnsdorf Festival zum Kennenlernen

Knapp 70 Jugendliche aus fünf europäischen Staaten und aus Deutschland nehmen in dieser Woche an einem internationalen Jugendkunstfestival in Stahnsdorf teil. In verschiedenen Workshops lernen sie einander kennen und besser verstehen. Mit einer großen Abschlusspräsentation aller Workshopergebnisse erreicht das Festival am Samstagabend seinen Höhepunkt.

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Der Potsdamer Student Clemens Nagel (vorn r.) zeigt Jugendlichen, wie man beim Parkour mit effizienter Körpertechnik und möglichst ohne großen Kraftaufwand von einem Punkt zum anderen kommt.

Quelle: Martin Steger

Stahnsdorf. In ein Zeltlager hat sich in dieser Woche das Freigelände des Jugend- und Freizeitzentrums „Clab“ in Stahnsdorf verwandelt. Knapp 70 Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren aus der Slowakei, der Ukraine, aus Polen, Lettland, Litauen und auch aus Deutschland campen noch bis zum Sonntagmittag beim internationalen Jugendkunstfestival „Youthrope 2016“ auf der Wiese am Bäkedamm. In neun Workshops lernen sie den Siebdruck oder den Street Dance kennen, fahren zu Bandproben nach Teltow oder muszieren mit dem Smartphon und erfahren, wie man eine Veranstaltung erfolgreich plant und durchführt.

Im Parkour-Workshop zeigt der Potsdamer Student Clemens Nagel den Jugendlichen, wie man mit effizienter Körpertechnik und möglichst ohne großen Kraftaufwand von einem Punkt zum anderen kommt, und der Graffiti-Workshop von Teamleiter Luca Rahl wird das große Bühnenbild für die Abschlussveranstaltung am Samstagabend gestalten.

Die Kurse sind aber nur der Weg zum eigentlichen Ziel. „Die Jugendlichen sollen sich kennen lernen, einander verstehen, Ängste vor Unbekanntem abbauen – und sich auch mal trauen, Englisch zu sprechen“, sagt Marcus Grabia, Sozialpädagoge im gastgebenden „Clab“. Das beginnt bereits beim Frühstück, das jeweils ein Workshop-Team zubereiten muss. Da ist internationale Küche garantiert, scherzt er. Gemeinsam mit Kollegin Jana Köstel vom Nuthetaler Verein „Die Brücke“ und weiteren Jugendkoordinatoren des Teltower „Job“-Vereins, der Berliner Stiftung SPI, des Amtes Brück sowie aus Borkheide/Borkwalde und Bad Belzig hat Grabia das Festival ein Jahr lang vorbereitet. „Die Idee kam uns aber schon vor etwa zweieinhalb Jahren, als wir in einer Arbeitsgruppe im Rahmen eines Modellprojektes des Landes Brandenburg zur Erhöhung der Mobilität der Jugendlichen im ländlichen Raum zusammensaßen“, erklärt Köstel. Das Modelprojekt war Bestandteil einer EU-Jugendstrategie. Als „beispielhaft“ hat das Jugendamt Potsdam-Mittelmark gelobt, dass mehrere unterschiedliche Träger der Jugendarbeit gemeinsam solch eine Veranstaltung auf die Beine gestellt haben.

Vor lauter Workshops kommt die Freizeitbeschäftigung natürlich nicht zu kurz. Mit einem Interkulturellen Abend stellten die Teilnehmer sich und ihr Land beziehungsweise ihre Region vor. Am Donnerstag klingt der Tag mit einer großen Party im Potsdamer „Lindenpark“ aus, und am Mittwoch stand ein Berlin-Besuch auf dem Programm. Dabei konnten die Jugendlichen die Hauptstadt mit dem Bus, dem Boot oder auf einer Rallye erkunden, bei der es verschiedene Aufgaben zu lösen gab. Zur Abschlussveranstaltung am Samstag werden die einzelnen Workshops die Ergebnisse ihrer Arbeit präsentieren.

„Das Festival soll der Auftakt für eine regelmäßige jährliche Veranstaltung jeweils in einem anderen Land sein“, wünschen sich Jana Köstel und Marcus Grabia.

Von Heinz Helwig

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