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Potsdam-Mittelmark Jugendliche pflegen gemeinsam ihren Glauben
Lokales Potsdam-Mittelmark Jugendliche pflegen gemeinsam ihren Glauben
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19:00 14.03.2016
Bei Spaßwettkämpfen wie dem „Funny Fighting“ können die Teilnehmer des Konfirmandencamps auch mal Dampf ablassen. Quelle: Christine Lummert
Mötzow

Die Jugendlichen des Kirchenkreises Mittelmark-Brandenburg waren am Wochenende im Mötzower Haus am See zum alljährlichen Konfirmandencamp fast ganz unter sich. Unter dem Motto „Packs an!“ fanden sich etwa 100 Teenager und junge Erwachsene für vier Tage zusammen, um einerseits gemeinsam Spaß zu haben, Musik zu hören und Kontakte zu knüpfen. Mit Blick auf die anstehende Konfirmation gab es andererseits aber immer wieder auch Phasen, um innezuhalten, die Gedanken schweifen zu lassen, tiefgehende Gespräche über persönliche Dinge zu führen und den Glauben im Gottesdienst zu feiern.

Focus liegt auf den Jugendlichen

„Zwar ist auch ein halbes Dutzend hauptamtliche Mitarbeiter dabei, aber der Fokus liegt schon auf den Jugendlichen, die selbst in der Organisation der ganzen Veranstaltung sehr aktiv sind“, erklärte der Niemegker Pfarrer Daniel Geißler. Er war mit fünf Jugendlichen seiner Konfirmandengruppe angereist.

Für den 14-jährigen Gian-Luca Romanazzi aus dem Treuenbrietzener Ortsteil Niebel liegt die eigene Konfirmation erst ein Jahr zurück. Doch inzwischen ist er von der Teilnehmerseite des Konficamps auf die Seite der Organisatoren gewechselt. Etwa 40 junge Leute im Alter zwischen 14 und 23 Jahren fungieren als Betreuer der nachkommenden Konfirmanden. „Vor einem Monat waren wir schon einmal in Mötzow und haben Ideen für das Programm gesammelt, die Zimmer verteilt und die Abläufe des Camps besprochen“, sagte Gian-Luca.

Bei Team-Building-Spielen wachsen alle zusammen

Anscheinend hat das alles gefruchtet, denn Michelle Edelmann (14) aus Brück und Nele Neubert (13) aus Niemegk sind von der ganzen Veranstaltung begeistert. „Wir sind schon zum zweiten Mal dabei und die Vorfreude auf das Camp war groß“, erklären die beiden, die sich aus der Schule kennen. Ihren Konfirmationsunterricht absolvieren sie aber in verschiedenen Gemeinden. „Man fühlt sich einfach wie eine große Familie“, beschreibt Michelle die gemeinsamen Tage in Mötzow. Bei gemeinsamen Aktionen wie einer Nachtwanderung oder den Team-Building-Spielen wachsen alle enger zusammen.

Wir-Gefühl im Gottesdienst zelebriert

Besonders das „Funny Fighting“ in der großen Turnhalle begeisterte nicht nur Michelle und Nele. In Mannschaften aufgeteilt, durfte jeder mal mit Kopfschutz verkleidet wie ein Boxer mit Schaumstoff-Waffen am gegnerischen Team zu ohrenbetäubender Musik Dampf ablassen, um so Punkte für seine Gruppe zu erkämpfen.

„Der große Abschluss des Camps ist der Gottesdienst am Sonntagvormittag, den die Jugendlichen mit Musik auch selbst gestalten“, erklärt Pfarrer Geißler. „Dabei spüren alle noch einmal dieses Wir-Gefühl, dass sie im Alltag vielleicht nicht so erleben. Denn viele der Teilnehmer sind ihren Schulklassen oft die einzigen, die an der Konfirmation teilnehmen und diese Bestätigung für sich selbst nehmen sie dann mit zurück in ihre Heimatgemeinden“, sagt der Geistliche.

Von Christine Lummert

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