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Jugendliche wollen Treff zurück

Glindow Jugendliche wollen Treff zurück

Jugendliche in Glindow fordern mit einer Unterschriftensammlung einen Treff zurück. Bei ihren Anstrengungen werden sie vom Ortsbeirat Glindow unterstützt. In der Glindower Partnerstadt Rahden haben die Mädchen und Jungen erlebt, wie dort Räume im Schulcampus als Treff genutzt werden. Sie geben ihre Hoffnung auf einen Club in Glindow nicht auf.

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Quelle: privat

Werder. Mobile Jugendarbeit an der Regattastrecke und am Plantagenplatz in Werder ist für die Glindower kein Ersatz für den fehlenden Club in Glindow. Jugendliche fordern dort nun mit mehr als 300 Unterschriften Räumlichkeiten im Ort, wo sie sich treffen und Freizeit gemeinsam verbringen kann. Den offenen Brief wollen sie Werders Bürgermeisterin Manuela Saß (CDU) in den nächsten Tagen übergeben.

„In den vergangenen Monaten kann nicht mal von mobiler Jugendarbeit an den genannten Standorten die Rede sein“, sagt Fred Witschel (FBG) vom Ortsbeirat Glindow. Der Jugendkeller im Ort sei Geschichte und die dann ursprünglich geplanten regelmäßigen Veranstaltungen mit der Kirchengemeinde und dem Verein Job kamen nicht zu Stande. Darüber sind der Ortsbeirat und die Jugendlichen gleichermaßen unzufrieden.

Bei einer Fahrt in die Glindower Partnerstadt Rahden haben die Jugendlichen und auch Witschel dann erlebt, dass es auch anders geht. „Dort gibt es reges Leben in einem Jugendclub mit all seinen Möglichkeiten. Gemeinsame Spiele, Unternehmungen, Zeit für Gespräche und Gelegenheit den Alltag für einen Moment zu vergessen“, sagt Witschel. Der Jugendclub in Rahden sei ein fester Anlaufpunkt mit geregelten Öffnungszeiten direkt auf dem Gelände des Schulcampus. „Es werden Räume genutzt, die im Schulalltag gleichzeitig auch als Speisesaal dienen.“

Für Witschel und den Ortsbeirat könnte ein Raum im Hort Glindow Anlaufpunkt für die Jugendlichen sein, denn er stehe ab 17 Uhr eigentlich leer. Denkbar wäre auch, Räume der Oberschule im Zentrum von Werder als Treff am Nachmittag anzubieten. Entsprechende Vorschläge hat Witschel dem Fachausschuss der Stadtverordnetenversammlung unterbreitet. Er hofft, dass die Verwaltung und alle Beteiligten sich am Runden Tisch abstimmen, Lösungen suchen und umsetzen – für und mit den Jugendlichen in Glindow.

Von Regine Greiner

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