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Potsdam-Mittelmark Junge Chinesen lernen mehr auswendig
Lokales Potsdam-Mittelmark Junge Chinesen lernen mehr auswendig
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00:39 11.10.2015
Die Schüler gestalten gemeinsam ein Plakat über Individuelles. Quelle: KHH
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Kleinmachnow

Süddeutschland haben sie seit ihrer Ankunft in Deutschland schon besucht. In dieser Woche lernten die zwölf chinesischen Schüler aus Shanghai ihre Gastfamilien an der Berlin Brandenburg International School (BBIS) kennen. Am Samstag geht es wieder in die Heimat.

Die zwölf chinesischen Schüler nahmen an zwei Tagen am Unterricht der BBIS teil und lernten dabei auch die Unterschiede zu ihrem eigenen Schulsystem kennen. Vergleiche mit den neuen Freunden haben gezeigt, dass in China deutlich mehr Wert aufs Auswendiglernen gelegt wird, während an der Internationalen Schule das Verstehen im Vordergrund steht. Die Schüler und ihre Gäste besuchten den Reichstag und besichtigten das Tunnelsystem auf dem Seeberg.

Die jungen Gäste sind 13 Jahre alt und besuchen die achte Klasse der Yan’an Middle School in Shanghai, die als beste öffentliche Schule der chinesischen Metropole gilt. Pro Jahrgang werden dort rund 400 Schüler unterrichtet, insgesamt sind etwa 1 500 Jugendliche in der sechsten bis neunten Klasse. Mehr als 30 von ihnen haben sich für die Reise nach Deutschland beworben. In einem Auswahlverfahren wurden dann nach den Kriterien akademische Schulleistung, Benehmen und Englischkenntnisse zwölf Jugendliche über Interviews ausgewählt. Im Gegenzug werden im März neun Schüler der BBIS Schulen in Peking und Shanghai besuchen. Der Austausch findet zum dritten Mal statt.

Von Konstanze Kobel-Höller

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