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Junge Gärtner mit Frühlingsgefühlen

Groß Kreutz Junge Gärtner mit Frühlingsgefühlen

Schüler des Oberstufenzentrums Groß Kreutz stecken mitten in den letzten Vorbereitungen für den regionalen Ausscheid im Berufswettbewerb junger Gärtner. Am 23. Februar wollen die Junggärtner ganz vorn landen und sich für den Landeswettbewerb im Juni qualifizieren.

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Tobias, Pit, Nico (v.l.) und ihre Lehrerin Petra Schröck sind schon gespannt, wie das Team beim Wettbewerb junger Gärtner abschneiden wird.

Quelle: Foto: Greiner

Groß Kreutz . Für Tobias, Pit und Nico hat der Frühling schon längst begonnen. Weiß und Rot leuchten die Blüten an den Pflanzen, die darauf warten, ansprechend zusammengestellt in hübschen Gefäßen zur Geltung zu kommen. Die Schüler stecken mitten in den letzten Vorbereitungen für den Wettkampf. Beim regionalen Ausscheid im Berufswettbewerb am Donnerstag wollen die Junggärtner vom Oberstufenzentrum (OSZ) in Groß Kreutz ganz vorn landen und sich für den Landeswettbewerb im Juni qualifizieren.

In den vergangenen Wochen hat das Team fleißig trainiert. Dazu gehörte auch die Vorarbeit für die Station neun von 10 im Wettkampf und das fantasievolle Gestalten zum Frühlingserwachen. Aber auch an Stationen zur Vermarktung, zur Arbeitssicherheit und zur Technik im Gartenbau muss sich das Trio behaupten. „Das Team hat gute Chancen“, sagt Lehrerin Petra Schröck, seit 1981 dabei, erst in der Berufsschule und anschließend im OSZ. Die Kombination aus Landschaftsbau mit Tobias Descher und Pit Schötz gemeinsam mit Nico Lebus sei für den Wettbewerb ideal, denn im Wettstreit sind Wissen und Können im Landschaftsbau und über Bäume und Pflanzen gleichermaßen gefragt. Die Schüler sind drei von 500 am Oberstufenzentrum in Groß Kreutz. „Die Besten unserer Schüler beteiligen sich nicht nur am Berufswettbewerb, sondern gestalten in diesem Jahr auch aktive Lehrbaustellen zur Internationalen Gartenbauausstellung in Berlin“, sagt Schröck.

Auch die Außenanlagen des Oberstufenzentrums direkt neben dem alten Gutshaus haben die Schüler angelegt.

Viele der Schüler am Oberstufenzentrum kommen nicht aus der Gegend, wie auch Tobias, der in Lübben zu Hause ist. „Ich will im Landschaftsbau einsteigen, mir macht es Spaß, in der Natur kräftig zuzupacken. Und der Beruf war meine erste Wahl und wirklich keine Notlösung“, gesteht der 20-Jährige. Dem 18-jährigen Pit aus Klein Köris geht es nicht anders. Ob sich die beiden zum Techniker oder Meister weiterqualifizieren, wissen sie noch nicht so genau. Auch eine Betriebsgründung steht vorerst nicht an. Sie wollen als Angestellte erstmal Erfahrungen sammeln. Bei Nico dagegen ist der Fahrplan klar. „Meine Eltern haben in Großräschen einen Betrieb für Beet- und Balkonpflanzen. Ich will gerne nach der Ausbildung meinen Meister machen und den Betrieb in fünfter Generation weiterführen“, sprudelt es aus dem 18-Jährigen heraus. Das Trio startet das erste Mal beim Berufswettbewerb, der 2017 zum 30. Mal ausgetragen wird und vor 60 Jahren Premiere feierte.

Der Wettstreit beginnt auf regionaler Ebene. Die Erfolgreichen empfehlen sich für den Landesvergleich. Die besten Teams aus ganz Deutschland können dann beim Bundesentscheid auf der Internationalen Gartenbauausstellung in Berlin ihr Können unter Beweis stellen.

Der Europäische Wettstreit findet 2018 in Tschechien statt. Ziel des Wettbewerbs ist es, den Teilnehmern die Chance und Gelegenheit zu geben, fern von jedem Prüfungsdruck mit Gleichgesinnten Fähigkeit, Geschicklichkeit und Kreativität zu messen.

Von Regine Greiner

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