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Junge Schulreporter testen die MAZ

Lesen, rollen, tröten Junge Schulreporter testen die MAZ

Auch die Kleinmachnower Klassen 5a und 5b der Grundschule auf dem Seeberg haben beim MAZ-Medienprojekt „Schulreporter“ mitgemacht und vier Wochen ihre Regionalzeitung kennen gelernt – mit Stärken und Schwächen, wie sie berichteten.

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Mit der MAZ lässt sich viel machen, finden die Mädchen und Jungen der Klasse 5b der Grundschule Auf dem Seeberg in Kleinmachnow.

Quelle: Claudia Krause

Kleinmachnow. Sie sind ein aufgewecktes Völkchen – die Mädchen und Jungen der Klasse 5a der Grundschule Auf dem Seeberg. Als Schulreporter haben sie ihre Regionalzeitung kennen gelernt. Für manch einen war das unter dem Eindruck von Berliner und überregionalen Medien zu Hause eine „echte Entdeckung“, wie Klassenlehrerin Katrin Feyerabend verrät. Dafür ist jetzt die Begeisterung bei vielen der 23 Schüler groß, auch wenn die Zeitung leider nicht immer richtig geliefert wurde und das Frühstücksbüfett ohne Lektüre schmecken musste.

„Ich habe alle Zeitungen gesammelt und weiß, dass das Spannendste auf der Seite 1 steht“, berichtet Maxima beim Besuch der Redakteurin. Und künftig schaue sie noch genauer hin, wenn irgendwo etwas passiert und versucht zu erfragen, worum es sich handelt, verspricht die Blondine mit der gesunden Neugierde. Rätsel, Polizeiberichte – auch wenn sie traurig sind – interessieren Mädchen wie Jungen gleichermaßen stark.

Bero (vorn) und die anderen Schüler der 5a haben gern in der MAZ gelesen und wollen   2016 wieder  Schulreporter  sein

Bero (vorn) und die anderen Schüler der 5a haben gern in der MAZ gelesen und wollen 2016 wieder Schulreporter sein.

Quelle: Claudia Krause

Ob der Journalistin auch mal ein Thema an die Nieren geht, kümmert eher die jungen Damen. Wie der berühmteste Sportler heißt, den die Frau von der MAZ je interviewt hat, wollen die Jungen lieber wissen. Aber der Box-Gentleman Henry Maske ist nur ganz wenigen noch ein Begriff. Dafür haben sie Klitschkos Niederlage und die Berichterstattung verfolgt. Auch die Anschläge von Paris.

Die Nachbarklasse 5b mit Lehrerin Rita Sonntag ist genauso gewieft und interessiert. Um den Ursprung der Zeitung bis zu Klimagipfel und Flüchtlingskrise kreisen die Fragen. Für eine „gute Gliederung und Übersichtlichkeit“, die „schöne Gestaltung“, die aktuellen Fußballergebnisse und die Seitenverweise von vorn nach hinten zu den ausführlicheren Beiträgen gehen die Daumen hoch für die MAZ. Doch die Druckerschwärze an den Händen nervt, kritisiert Luca, und die „viele Werbung“ stört nicht nur Mia. Aber Oliver weiß, dass es „da manchmal auch sehr gute Angebote gibt“. Und obwohl Yukis Mama meine, dass Kinder mit 10 Jahren noch keine Zeitung lesen müssten, hat auch ihrer Tochter das „Blatt“ in den vergangenen vier Wochen gut gefallen.

MAZ-Medienprojekt

Vier Wochen lang bekamen rund 100 Klassen von Schulen in Potsdam und der Umgebung die Regionalzeitung kostenlos in die Schule geliefert.

Das Medienprojekt „Schulreporter“ ist für Schüler der 4. bis 6. Klassen gedacht, um die Zeitung und den Umgang mit dem Medium kennen zu lernen und für den Unterricht zu nutzen.

Von Claudia Krause

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