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Jungfernfahrt zwischen Werder und Töplitz

Werder Jungfernfahrt zwischen Werder und Töplitz

Das neue Verkehrskonzept der Stadt Werder könnte der Insel Töplitz die gewünschte neue Direktverbindung mit dem Bus zwischen Werder und Töplitz bringen. Aber auch andere Verbindungen sollen sich zum Fahrplanwechsel im Dezember verbinden. Doch der Kreis und die Stadt müssen erst noch grünes Licht geben.

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Töplitzer warten auf die neue Buslinie nach Werder.

Quelle: Huber

Werder. Auch wenn das neue Verkehrskonzept der Stadt Werder noch nicht beschlossen ist, die Chancen einer neuen Buslinie stehen für Töplitz sehr gut. Bei grünem Licht von der Stadt und vom Kreis kann die Jungfernfahrt im Dezember zwischen der Stadt und dem Ortsteil über die Bühne gehen. „Wir hoffen sehr, dass die neue direkte Verbindung kommt“, sagt Ortsvorsteher Frank Ringel (BBT) auf Nachfrage der MAZ. Bisher gebe es zwar den Schülerverkehr zwischen Werder und Töplitz früh und nachmittags, den auch die Bürger nutzen können, aber eine öffentliche direkte Verbindung gibt es bisher nicht. „Vor allem die Anbindung zum Bahnhof Werder mit Zugverbindungen nach Berlin und anderen Städten ist für viele Töplitzer wichtig“, sagt Ringel. „Aber auch die Verbindung nach Potsdam mit der Linie 612 könnte ohne Schleife über Alt-Golm schneller sein.“ Doch die Verhandlungen mit dem Verkehrsbetrieb Potsdam und der Beelitzer Verkehrs- und Servicegesellschaft mbH zu Veränderungen auf der Strecke sind laut Ringel noch nicht abgeschlossen.

Werders Vizebürgermeister Christian Große (CDU) will sich zu Details im Verkehrskonzept der Stadt noch nicht äußern, weil das Paket noch nicht beschlossen ist. Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember sollen Taktverdichtungen, neue Linien und Strecken spürbare Verbesserung für die Fahrgäste bringen. Angestrebt wird auch, dass Glindow wie Werder zum Tarifbereich ABC gehört. „Das wird für Fahrgäste aus Glindow günstiger als jetzt“, sagt Große. Sollte das Verkehrskonzept verabschiedet werden, muss die Stadt mit Mehrausgaben von 320 000 Euro im Jahr rechnen. Und das, obwohl sich auch der Kreis an den neuen Angeboten beteiligt. Große lobt in diesem Zusammenhang die gute Zusammenarbeit mit dem Kreis für einen besseren ÖPNV in der Region.

Landrat Wolfgang Blasig (SPD) bestätigt erfolgreiche Verhandlungen mit Werder, will aber keine Versprechungen machen. „Wir verhandeln auch mit Kloster Lehnin und der Gemeinde Schwielowsee, um den ÖPNV zu optimieren“, sagt Blasig. „Die Gespräche sind noch nicht abgeschlossen, die Finanzierung noch zu klären.“

Von Regine Greiner

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