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Jungkameraden üben drei Tage den Ernstfall

Beelitz Jungkameraden üben drei Tage den Ernstfall

24 Stunden Dienst – in der Berufsfeuerwehr keinesfalls etwas Besonderes. Genau dieses Erlebnis wollte Kreisbrandmeister Herbert Baier angehenden Kameraden der Freiwilligen Wehren vermitteln. Deshalb kamen am Wochenende insgesamt elf Jungfeuerwehrleute in Beelitz zusammen, um unter nahezu realen Bedingungen Einsätze zu üben.

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Junge Kameraden im Einsatz – es handelt sich zwar um eine Übung, aber unter reellen Bedingungen.

Quelle: Olaf Wolter

Beelitz-Heilstätten. 24 Stunden Dienst – in der Berufsfeuerwehr keinesfalls etwas Besonderes. Genau dieses Erlebnis wollte Kreisbrandmeister Herbert Baier angehenden Kameraden der Freiwilligen Wehren vermitteln.

Elf Jungfeuerwehrleute zwischen 16 und 17 Jahren, darunter drei Mädchen, haben an dem zum ersten Mal veranstalteten „Aktionstag für den Nachwuchs“ im Feuerwehrtechnischen Zentrum (FTZ) in Beelitz-Heilstätten teilgenommen. Die Idee dazu hatte Baier. „Einerseits wollen wir für den Beruf des Feuerwehrmanns werben, auf der anderen auf die Möglichkeiten der Qualifizierung im FTZ hinweisen“, erläuterte der oberste Brandschützer des Landkreises.

Schon kurz nach der Einweisung und Einteilung der Trupps auf die Fahrzeuge am Freitagabend wartete der erste Einsatz:„Hausbrand“ lautete die Meldung. Die Mädchen und Jungs aus Dahnsdorf, Groß Kreutz, Glienecke und Bücknitz machten sich sofort auf den Weg. Danach war technische Hilfeleistung erforderlich, da ein Baum die Straße blockierte. Ein Containerbrand folgte, die jungen Blauröcke mussten die Flammen löschen. Danach wurde mit einer Wärmebildkamera untersucht, ob es noch Brandherde gibt.

“Eine Nachtalarmierung wäre spannend gewesen“, hätte sich Konrad Hanff gewünscht. Da in den Schlafstuben noch bis weit in die Nacht geklönt wurde, wären alle sofort einsatzbereit gewesen. „Wir wollten die Jugendlichen zur Ruhe kommen lassen, da der Samstag anstrengend werden sollte“, sagte der stellvertretende Kreisbrandmeister Jens Heinze dazu. Er sollte Recht behalten: neben der theoretischen Unterweisung zur Brandmelde- und Atemschutztechnik standen weitere Herausforderungen an. Ein Tier musste aus einem Baum befreit werden, mitten in der Mittagspause rückte man auf den Spargelhof Klaistow, um einen Ödlandbrand zu löschen. Kurz vor Abschluss stand eine Höhenrettung am Baumwipfelpfad an. „

Es ist toll zu sehen, wie gut die Jugendlichen in den örtlichen Wehren ausgebildet werden. Sie bringen alle gute Grundkenntnisse mit“, lobte Baier. Ähnliches hat Debra Reußner beobachtet. Die Fachbereichsleiterin für Sicherheit, Ordnung und Verkehr beim Landkreis ließ es sich nicht nehmen, einige Übungen zu beobachten. „Sie sind alle gut vorgeschult“, lautete ihr Urteil.

Am Abend war der Workshop unter realen Bedingungen beendet. Aus dem geplanten 24- wurde ein 26-Stunden-Dienst. Ziemlich erschöpft waren die jungen Menschen nach dem Dienst mit sieben Einsätzen. „Wir werden analysieren und entscheiden, ob es eine Wiederholung geben wird“, sagte Baier. Die Jungkameraden würden es sich wünschen.

Von Andreas Koska

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